Advent in den Allgäuer Städten

Advent in den Allgäuer Städten

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Advent – das ist die stille Zeit des Jahres, die Zeit der Ruhe und der Nostalgie. In Allgäuer Städten, die so idyllisch zwischen Bergen eingebettet sind, verdichtet sich der Advent ganz besonders, fernab vom Trubel großer Weihnachtsmärkte. Dafür besinnt man sich umso mehr alter Traditionen: 400 Jahre ist es her, dass die Jesuiten die erste Krippe in ihrer Kirche in Mindelheim aufgestellt haben.
Die Weihnachtszeit ist oftmals auch die Zeit der Erinnerungen an Kindheitstage. In Memmingen fällt dies besonders leicht. Nostalgie erfasst den Betrachter unwillkürlich angesichts der märchenhaften Weihnachtsmotive des Memminger Malers Josef Madlener. In Isny verzaubert der bürgerliche Brauch des Engele-Fliegens Groß und Klein: Vom 6. bis zum 10. Dezember verwandelt sich der Schlosshof in einen festlichen Weihnachtsmarkt. Allabendlich schwebt das Engele hinab, Musik erklingt, die Kinderaugen glänzen und Erwachsene träumen.
In Lindenberg zeigt dieses Jahr Pfarrer Franz Pitzal seit fast 40 Jahren Krippenausstellung in der Martinus – Kirche in Renningen. In diesem Jahr kommt eine herausragende Sammlung als Sonderausstellung ins Allgäu. Im Deutschen Hutmuseum sind internationale Krippen aus vier Kontinenten zu sehen. Und die dazu passenden Kopfbedeckungen, welche das das Christkind und die Heilige Familie behüten und beschützen. Bekannt geworden ist Mindelheim auch als Wiege der Schwäbischen Krippenbaukunst. Bereits im Jahr 1618 stellten die Jesuiten erstmals das Weihnachtsgeschehen im Chor der Jesuitenkirche nach. Rund 80 etwa einen Meter hohe Figuren sind noch erhalten. Bürger in schwäbischer Tracht, Bauern, Hirten, Engel, ja selbst die Königin von Saba und ein Kriegselefant beflügeln die Phantasie.

Skitag bei strahlendem Sonnenschein © Allgäu GmbH

Rund 50 gemeinnützige Vereine und Organisationen sowie private Kunstschaffende aus der Region präsentieren sich auf dem Wangener Weihnachtsmarkt. Die Angebot der Aussteller reichen von Töpferarbeiten, Holzspielzeug, Trockengestecken, Adventskränzen, Ölbildern und Aquarellen, Holzschnitten, Seidenmalerei, feine Stahlkunst, Selbstgestricktes, Holzschnitzereien bis zu selbstgebackenen Weihnachtsspezialitäten.
Dem leiblichen Wohl ist auf dem Kemptener Weihnachtsmarkt keine Grenze gesetzt und was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne einschlägiges Gebäck, heiße Maroni, Crêpes, Glühwein und Punsch. Und wer noch mehr über die Kemptener Weihnachtskulinarik wissen möchte: Weihnachtlich-kulinarische Führung auf und um den Weihnachtsmarkt inkl. Besuch der unterirdischen Erasmuskapelle mit Multivisionsshow.

Der romantische Adventsmarkt in Füssen verwandelt nicht nur den barocken Innenhof des einstigen Benediktinerklosters St. Mang in ein Lichterland. Erstmals werden an den beiden Marktwochenenden vom 8. bis zum 10. Dezember und vom 15. bis zum 17. Dezember 2017 auch einige schöne Altstadt-Hinterhöfe abends illuminiert. Der Neptunbrunnen wird erneut zum größten echten Adventskranz der Welt. Bestückt mit vier großen Kerzen ist der Kranz ein echter Blickfang in der Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren. Draußen vor den Toren der Stadt stellt die Lebende Krippe im dann hoffentlich verschneiten Märzenburgwald die Weihnachtsgeschichte nach.

Am ersten Adventswochenende verwandeln sich Gänsbühl und Marktplatz in der historischen Altstadt von Leutkirch in ein kleines idyllisches Weihnachtsdorf. Kinder genießen die Märchenstunden im Bockturm oder beteiligen sich an der Weihnachtsbäckerei.
Von orientalischen bis hin zu traditionellen alpenländischen Krippen, können Sie die liebevoll gestalteten Kunstwerke bestaunen. Auf dem Marktplatz in Marktoberdorf steht auch wieder eine lebendige Krippe mit Schafen und einem Esel.

 

www.allgaeu.de

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