Ansbach … auf den Spuren der Vergangenheit

Ansbach … auf den Spuren der Vergangenheit

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Markgrafen und Johann Sebastian Bach

Begrenztes Budget? Haushaltskürzungen? Eine lachhafte Vorstellung für die ein-stigen Markgrafen von Ansbach. Über viele Jahrhunderte lag das Geschick der mittelfränkischen Stadt in den ziemlich verschwenderischen Händen der Fürsten von Brandenburg-Hohenzollern, die in ihrer Residenzstadt prachtvoll bauen ließen. Die Markgräfliche Residenz mit den 27 original eingerichteten Prunkräumen, der Hofgarten mit der prächtigen Orangerie und die Kirche St. Gumbertus sind nur einige Beispiele dafür.

Orangerie

Zu Besuch in der Hohenzollernresidenz

„Die glanzvollen Spuren der Vergangenheit zeigen sich noch an vielen Stellen“, weiß Alexander Biernoth, langjähriger Gästeführer in Ansbach. Biernoth empfiehlt deshalb vor allem einen Spaziergang durch die Altstadt mit ihrem geschlossenen historischen Stadtbild. Bei einer öffentlichen Führung erfährt man noch mehr über die 1250 Jahre lange, wechselvolle Geschichte der Residenzstadt. Der Rundgang führt vorbei an barocken Fassaden und durch versteckte Innenhöfe im Renaissancestil. Weitere Stationen sind der Stadtfriedhof mit dem Grab des berühmten Kaspar Hauser, die Fürstengruft mit 25 Sarkophagen und die barocke Synagoge.

In Ansbach kommen aber nicht nur kulturinteressierte Gäste, sondern auch aktive Radfahrer und Wanderer auf ihre Kosten. Wanderer können auf acht Rundwanderwegen von 9 bis 30 km die Umgebung um Ansbach erkunden oder eine Mehrtagestour auf dem Europäischen Wasserscheideweg unternehmen. Radfahrer auf dem Burgenstraßenradweg oder dem nahe gelegenen Altmühlradweg legen gerne einen Zwischenstopp in der Residenzstadt ein.

Residenz, Festsaal

Einmalige Veranstaltungen laden ein

Nicht verpassen sollte man die Rokoko-Festspiele vom 30. Juni bis 4. Juli 2017. Wenn sich die Dämmerung über den Hofgarten senkt, kostbare Stoffe rascheln und die Hoffräulein ihre vornehme Blässe, gepuderte Perücken und Reifröcke präsentieren, erwacht das 18. Jahrhundert vor historischer Kulisse zu neuem Leben. Später am Abend spiegelt sich dann das bunte Feuerwerk in den schier zahllosen Fenstern der Orangerie. Eine zauberhafte Szenerie, die den Glanz vergangener Zeiten erahnen lässt.
Aber auch in Sachen „Moderne Kunst“ hat Ansbach viel zu bieten: Etwa 40 Kunstwerke aus Stahl werden vom 8. Juli 2017 bis zum 8. Oktober 2017 bei der Ansbacher Skulpturenmeile in der Ansbacher Innenstadt zu sehen sein. Geschaffen wurden die Werke von zwei renommierten Stahlbildhauern, Herbert Mehler aus Eisingen bei Würzburg, und Thomas Röthel aus der Region Ansbach.

Ein Fest für die Ohren und gute Laune garantiert gibt es bei den Ansbach Open. Ein ganzes Wochenende lang  vom 21. bis zum 23. Juli werden in der Reitbahn musikalische Highlights für jeden Geschmack unter freiem Himmel präsentiert. Am Samstag, den 22. Juli, unterhalten Schmidbauer und Kälberer zusammen mit Wally Warning das Publikum. Die österreichischen Musiker Seiler und Speer sorgen am Sonntag, den 23. Juli, für tolle Stimmung. Indes ist der Künstler für Freitag, den 21. Juli, noch geheim.

Alle zwei Jahre verwandelt sich die Stadt anlässlich der Bachwoche in ein Eldorado für Musikliebhaber, 2017 vom 28. Juli bis zum 6. August 2017. Das bedeutendste musikalische Ereignis Ansbachs, das bereits auf eine knapp 70-jährige Tradition zurückblicken kann, ist dem herausragenden Komponisten Johann Sebastian Bach gewidmet. Werke aus seiner Feder, Kompositionen von Zeitgenossen wie auch anderer Epochen erklingen zur Bachwoche in den barocken Sälen und Kirchen der Stadt. Eingebettet zwischen barocke Fassaden und den beiden großen Kirchen bietet der Ansbacher Weihnachtsmarkt (27. November bis 24. Dezember 2017) eine stimmungsvolle und unverwechselbare Kulisse. Hier lassen sich in den Adventswochen nicht nur Glühwein und Lebkuchen unter der eindrucksvollen Weihnachtspyramide genießen, sondern auch beim Bummel über den Markt viele weihnachtliche „Ansbach-Produkte“ entdecken. Jede Menge kleine, garantiert handgefertigte Kostbarkeiten gibt es parallel dazu in der Weihnachtsausstellung im Stadthaus zu bewundern und zu erwerben.

Pauschalangebote
In den Pauschalangeboten „Ansbach entdecken“, „Ein Hauch von Puder und Parfum“, „Spuren der Reformation“ oder „Winterglanz in Ansbach“ ist der Aufenthalt in Ansbach mit Übernachtung, Eintritten und kleinen Extras schon zusammengestellt.

 

Information Amt für
Kultur und Tourismus
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
91522 Ansbach,
Tel. + 49 981/51243
Fax +49 981/51365
e-Mail: akut@ansbach.de
Internet: www.ansbach.de

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