Bad Steben – wo die Natur heilt

Bad Steben – wo die Natur heilt

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Seit über sechs Jahrhunderten ist das wohltuende Stebener Quellwasser vor allem als schmerzlindernde Hilfe bei Rheuma sowie Muskel- und Gelenkerkrankungen bekannt. Doch wer damals, Mitte des 15. Jahrhunderts, das gesunde Wasser trinken wollte, musste durch Kuhweiden und bei Regen durch knöcheltiefen Schlamm zu den Quellen waten. Heute wähnt man sich hier im Paradies: Bauwerke des Klassizismus und des Jugendstils schmücken den Bad Stebener Kurpark, ein buntes Blütenmeer bietet atemberaubende Anblicke. Kein Geringerer als Leo von Klenze, Hofbaumeister Ludwig I. von Bayern, entwarf das elegante Badehaus, das auch heute noch Sehenswürdigkeit und Blickfang des Staatsbades ist. Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem 19. Jahrhundert, die moderne Therme und die Spielbank Bad Steben fügen sich harmonisch in das romantische Gesamtbild des Ortes ein.

Foto: Reinhard Feldrapp

Die Spielbank Bad Steben ist bereits von außen ein architektonisches Meisterwerk, entworfen von dem namhaften Architekten Meinhard von Gerkan. Stunden voller Glück und Spannung verbringt man hier bei Roulette, Black Jack oder einem Pokerabend. Im CasinoLIVE, dem Kunst- und Kulturfoyer der Spielbank Bad Steben, wird zudem ein abwechslungsreiches Programm mit namhaften Kabarettisten, interessanten Lesungen und mitreißenden Musik-Events geboten.


Nicht versäumen sollte man auch einen Besuch des Grafikmuseums Stiftung Schreiner im Kurhaus. Die Sammlung setzt wichtige Akzente in der Präsentation zeitgenössischer Grafik. In der museumseigenen Druckwerkstatt werden zudem Workshops für Druckgrafik angeboten. Als Erweiterung des Grafikmuseums gibt es seit einigen Jahren darüber hinaus einen Skulpturenpfad durch Bad Steben. Werke aus Eiche gesägt, aus Aluminium geformt oder aus Stahl geschweißt prägen das Ortsbild des Staatsbades und laden zu einem Spaziergang auf den Spuren der Kunst ein.


In eine sehr viel ältere Epoche entführt einen eine Wanderung auf dem geologisch-bergbaukundlichen Lehrpfad. Auf dem Weg folgt man den Spuren des Naturforschers Alexander von Humboldt, der von 1792 bis 1795 in Bad Steben gelebt und gearbeitet hat. Hier gründete er eine Bergbauschule – das heutige Bad Stebener Rathaus – und verhalf dem Abbau von Eisenerz zur Blüte. Sein Wohnhaus, ein früheres markgräfliches Jagdhaus, existiert noch heute.


Was den Steigern im Bergbau damals erheblich Probleme bereitete, ist heute eines der Bad Stebener großen Güter: die Kohlensäure. Nahm das Kohlendioxid früher im Bergbau den Arbeitern die Luft zum Atmen, zählt sie heute zu den wertvollen Naturheilmitteln des Staatsbades. Insbesondere die Bad Stebener Wiesenquelle ist reich an freiem Kohlendioxid und wirkt in Form von Wannenbädern blutdrucksenkend und ausgleichend. Zusammen mit der Tempelquelle, die das wertvolle Edelgas Radon enthält, und Naturmoor erhält man in Bad Steben eine Heilmittelkombination, die in weiten Teilen Europas einzigartig ist. Über Monate hinweg können dank Radon, Kohlensäure und Moor Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen sowie rheumatische Beschwerden gelindert werden.


Ein weiterer Meilenstein ist in Bad Steben die Therme des Staatsbades. Das Gebäude bildet mit seiner modernen Bäderarchitektur einen spannenden Kontrast im historischen Ambiente des Staatsbades und wartet in seinem Innern mit entspannenden  und verwöhnenden Angeboten auf. Nicht umsonst wurde sie 2015 zu einer der zehn schönsten Thermen in Deutschland gewählt. Dank Pavillon des Hörens, Pavillon des Fühlens, Duftgrotte und vielem mehr ist die Therme ein besonders Erlebnis. Wer seiner Gesundheit Gutes tun möchte, findet im Wellness-Dome, einem deutschlandweit einzigartigem Medical-Wellness-Erlebnis, passende Attraktionen. Ein großer Pluspunkt für die Therme Bad Steben ist darüber hinaus das großzügige Saunaland mit vielfältigen Schwitzhütten, verschiedensten Ruheräumen, einer Salzgrotte und einem Naturbadeteich.

Bad Steben
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Tourist-Information Bad Steben
Badstraße 31 (in der Wandelhalle)
95138 Bad Steben
Tel. 09288 7470
www.bad-steben.de
info@bad-steben.de

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