CELLE – Stadt zwischen Tradition und Moderne

CELLE – Stadt zwischen Tradition und Moderne

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Residenz & Fachwerk

Zwischen Tradition und Moderne – Celle gelingt dieser Brückenschlag mühelos. Fast 500 aufwändig restaurierte und Denkmal geschützte Fachwerkhäuser bilden das größte geschlossene Ensemble in Europa. Die Altstadt mit dem Schloss und dem Hoppener Haus, einem der prächtigsten Fachwerkhäuser der Stadt oder das Neue Rathaus, ein imposantes Backsteingebäude aus dem 19. Jh., sind beeindruckende Zeugnisse aus fünf Jahrhunderten bewegter Stadtgeschichte.

Celle ist Leben

Doch die pittoresk anmutende Kulisse der 700 Jahre alten Residenzstadt ist nur die eine Seite. Rund zwei Millionen Besucher erleben jedes Jahr eine moderne, aufgeschlossene und lebensfrohe Stadt mit internationalem Flair. Hier leben fast 70tsd. Menschen aus mehr als 110 Nationen. Mit ihrer Kultur drücken sie Celle ihren Stempel auf. In einem bunten Mix aus Museen, Theatern, Musikfestivals, Konzerten, Galerien und Stadtfesten zeigt sich die ganze Vielfalt. Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden. Sie werden feststellen: Celle ist sehenswert!

Die Altstadt Celles

ist das Beispiel einer von Beginn an planmäßig angelegten Stadt. Sie beschränkte sich nach ihrer Neugründung durch Welfenherzog Otto den Strengen 1292 zunächst nur auf den Bereich der heutigen Straßenzüge Kanzleistraße – Schuhstraße im Norden und Stechbahn – Zöllnerstraße im Süden, die auf die Burg ausgerichtet waren, während der als Hauptverteiler dienende Straßenzug Poststraße – Markt von Süden zum Allerübergang führte. Im Stadtzentrum, am Markt, lagen Rathaus und Kirche. Die Stadt war durch Gräben und Wälle geschützt. Unter Ernst dem Bekenner wurde sie um 1530 nach Süden bis zum heutigen Südwall erweitert. Drei Stadttore bildeten den Eingang zu ihr: das Westceller Tor im Südwesten, das Altenceller Tor im Osten und das Hehlentor im Norden. Diese wurden um 1790 abgebrochen. Die Zöllnerstraße, früher Auffahrtsstraße zum Celler Schloss und eine für damalige Zeiten ungewöhnlich breite Straße, lädt heute zum Bummel durch die vielen kleinen Geschäfte und zum Verweilen im Café oder einer Eisdiele ein. Die „Neue Straße“, ca. 70 Jahre nach Stadtgründung um 1360 gebaut, hat auffallend viele Erker, aus denen man das Treiben in der Straße wunderbar verfolgen konnte. So war man bestens informiert.

Celler Fachwerk

Die ältesten giebelständigen Häuser stammen aus dem ausgehenden 15. Jh.. Traufenhäuser des 17. und 18. Jh. fügen sich ein, sind aber häufig mir Zwerchgiebeln versehen. Die älteren Häuser mit zum Hof führender Durchfahrt weisen noch auf das frühere Ackerbürgertum der Bewohner hin. Ab 1600 erhielten manche Häuser, zum Teil nachträglich, vorspringende Erker (Rathaus) oder bis zum Boden reichende sogenannte Utluchten“. Vielfach ragen die Geschosse vor. Mehr oder minder reiches Schnitzwerk sowie Inschriften zeigen vor allem die Geschossschwellen. Gegen Ende des 17. Jh. wird die Ornamentik wieder einfacher und entfällt schließlich ganz. Stattdessen ging man daran, die Fachwerkhäuser entsprechend den um diese Zeit entstehenden Barockhäusern mit einem Grauanstrich zu übertünchen. Unter diesem blieb das Fachwerk fast zwei Jahrhunderte lang größtenteils verdeckt. In neuerer Zeit hat man begonnen, die Fachwerkhäuser im historischen Sinn instand zu setzen. Sie wurden mit farbigen Anstrichen versehen, um die Holzkonstruktionen und Schnitzereien besser hervortreten zu lassen.

Das älteste Gebäude Celles ist das Celler Schloss

1318 als „castrum“ erstmals erwähnt, stammt es in seinen ältesten Teilen aus der zweiten Hälfte des 13. Jh.. Im Laufe der Zeit wurde die anfangs einfache Burg zu einer aufwändigen Vierflügelanlage umgebaut und erweitert. Renaissance und Barock gehen eine unverwechselbare Mischung ein. Vom 14. Jh. bis 1705 war Celle ständige Residenz der Welfenherzöge von Braunschweig-Lüneburg und diente im 19. Jh. dem Sommeraufenthalt der Könige von Hannover. Das Schloss, eingebunden in die historische Altstadt spiegelt in seinen Bauphasen die Entwicklung von der Burg zum Residenzschloss wieder. Aus allen Nutzungsperioden sind Baukörper erhalten: der mittelalterliche Burgpalast, der Rittersaal, die barocken Staatsgemächer und das Barocktheater. Im 19. Jh. Umgestaltung des Ostflügels durch den hannoverschen Hofarchitekten Georg Friedrich Laves (1788-1864). Die Schlosskapelle mit ihrer frühprotestantischen Ausstattung gilt als bedeutendes Zeugnis der Renaissancekunst in Norddeutschland.
Kurzum: Celle ist eine Reise wert – nicht nur für einen Tag. Unsere Gastronomie und die Hotels sind attraktiv. Fast eine Million Besucherinnen und Besucher pro Jahr sprechen eine deutliche Sprache.

www.celle.de

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