Das Osnabrücker Land

Das Osnabrücker Land

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Im südwestlichen Niedersachsen liegt Ihr Reise- und Ausflugsziel: das Osnabrücker Land. Ob Wochenendtrip, Kur, Familienurlaub, Geschäftsreise oder Tagung – Sie sind jederzeit willkommen.

Die markanten Höhenzüge des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges prägen das Osnabrücker Land. Erholung ist in einem der größten Naturparks, der aufgrund seiner geologischen Besonderheiten in das europäische Netzwerk der Geoparks aufgenommen wurde, garantiert. À propos Europa: Gleich zweimal wurde im Osnabrücker Land der Verlauf der europäischen Geschichte geprägt.

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Die Gegend ist vom Teutoburger Wald und vom Fluß Hase geprägt. Man spricht hier noch einen plattdeutschen Dialekt, der zum Ostwestfälischen gehört. Gemeinhin wird die Region mit dem Landkreis und der Stadt Osnabrück identifiziert, die auch weitgehend dem reichsfreien Fürstbistum des Alten Reiches entspricht. Vielen historischen Sehenswürdigkeiten begegnen die Urlauber im Osnabrücker Land. Im Museum und Park Kalkriese wurde vor rund 2.000 Jahren die Varusschlacht ausgetragen, die das Museum heute anschaulich für die Besucher erlebbar macht.

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Historischer Marktplatz Osnabrück © TMN Bilddatenbank www.niedersachsen-bilder.de

Der Naturpark Terra Vita gehört zum Netzwerk der europäischen Geoparks der Unesco und ist bekannt für seine landschaftliche Vielfalt, die sonst kein Naturpark in Deutschland zu bieten hat. 300 Millionen Jahre Erdgeschichte haben das Osnabrücker Land geprägt. Die 150 Millionen Jahre alten Saurierspuren in Bad Essen- Barkhausen gehören zu den beeindruckensten Zeugnissen der Urzeit.

Die Friedensstadt Osnabrück bildet sowohl das kulturelle als auch das wirtschaftliche Zentrum des Osnabrücker Landes. Doch auch in die Umgebung bietet Radfahrern, Wanderern und Reitern eine Menge Möglichkeiten. Von Heilbädern und Erholungsorten über weite ursprüngliche Natur bis hin zu historischen Sehenswürdigkeiten.

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Erich Maria Remarque, der Autor von „Im Westen nichts Neues“ kommt ebenso aus dem Osnabrücker Land, wie der Konstruktivist Friedrich Vordemberge-Gildewart und der Schlagersänger Ulli Martin („Monika“).

Auch kulinarisch geht es eher deftig zu  im Osnabrücker Land. Es gibt zahlreiche Wildgerichte und man findet auch schon mal ein Stück Hirschfleisch auf der Pizza. Die Osnabrücker gelten als norddeutsch-bedächtig und gleichzeitig erfindungsreich: Hier entstand eine Delikatesse aus der profanen Steckrübe, der „Ramanken-Eintopf“. In dieses Gericht gehören Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, Möhren, Lauch und Sellerie, den letzten Schliff geben süße gekochte Birnen. Grünkohl, das frühere Grundnahrungsmittel der armen Leute ist heute eine Delikatesse – vor allem in Kombination mit seinen Fleischbeilagen. „Wurstebrot“ ist eine Wurstsorte: Sie besteht aus Blut, Roggenschrot, fettem Speck, Schweinefleisch, Mehl und Gewürzen und wird, in Scheiben geschnitten und mit Schmalz oder Butter gebraten, mit Brot serviert. Pumpernickel, sehr dunkles Schwarzbrot, kommt laut einer Legende aus Osnabrück und war ursprünglich ein Brot, dass auf Kosten der Stadt für die Notleidenden einer Hungersnot im 15. Jahrhundert gebacken wurde. Das Volk, das der lateinischen Sprache nicht mächtig war, machten aus „bonum paniculum“ (gutes Brot) zuerst „Bompernickel“ und   später „Pumpernickel“.

www.osnabruecker-land.de

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