Der Bayerische Wald

Der Bayerische Wald

Hotelempfehlungen aus der Region

Blick auf Lamer Winkel

Was für eine spannende Region. Nichts wie hin, denn es gibt so vieles zu entdecken. Der erste und älteste Nationalpark Deutschland überrascht. Haben Sie schon gewusst, dass hier der einzige Urwald Deutschlands beheimatet ist? Das mit rund 6.000 Quadratkilometern große Gebiet ist zudem auch das größte zusammenhängende Waldgebirge Mitteleuropas. Zwischen der Donau im Westen, der Tschechischen Republik im Osten und Österreich im Süden, gilt es zusammen mit dem böhmischen Šumava als einzigartiges Beispiel für Ökologie und Nachhaltigkeit. Das „Grüne Dach Europas“ bewahrt sich bis heute ein kostbares Stück Wildnis und steht als Sinnbild für unverfälschte Natur- und Tiererlebnisse.

Wanderer im Bayerischen Wald

Noch immer leben hier die mittlerweile fast ausgestorbenen Tierarten wie Wölfe, Luchse oder der Fischotter.

Paradies für Outdoorfans

Seit der Grenzöffnung Ende 2007 ist diese von der Sonne verwöhnte Ecke so spannend, dass selbst die „Waidler“, die Einheimischen, in dieser unberührten und wild-romantischen Region immer wieder neues entdecken. Streifen Sie in dieser Dreiländerregion durch schweigsame Wälder und genießen Sie die Stille, die nur ab und zu durch das Zwitschern eines Vogels oder das Plätschern eines der vielen Wildbäche unterbrochen wird.

Rast an einer Klause im Nationalpark Bayerischer Wald / Foto Gerhard Eisenschink

Erleben Sie jahrhundertealte Geschichte hautnah in den vielen liebevoll gepfl egten Heimathäusern, Entdecken Sie Dorfkirchen, Glasmanufakturen und eindrucksvolle Museumsdörfer wie das Bauernhausmuseum in Lindberg oder das Freilichtmuseum in Finsterau. Lassen Sie sich in Wellnesstempeln verwöhnen oder gestalten Sie Ihre langersehnten Ferientage ganz sportlich. Möglichkeiten für Outdooraktivitäten gibt es hier in Hülle und Fülle. Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und zu Lande sind hier nahezu unbegrenzt.

Großer Arber / Foto: Rainer Lippert

Der Bayerische Wald ist mit seinen endlosen Wander- und Radlerrouten durch die pure Natur und mit atemberaubenden Aussichten ein wahres Paradies für Aktive. Viele Natur- und Kulturschätze warten darauf, entdeckt zu werden. Dazu zählen die unergründlich tiefen, stillen Wälder, die wilden Schluchten und Bachläufe, die schlichten Sommerweiden, die hier Schachten heißen, und die geheimnisvollen Hochmoore, die die Landschaft nicht nur am frühen Morgen in ein mystisches Licht tauchen.

 

Der König des Bayerischen Waldes

Die 200 Mio. Jahre alten Gipfel sind mittlerweile ein zum Glück sehr behutsam erschlossenes Wanderparadies. Zwischen Further Senke und Dreisessel thront der Große Arber (1456 m) majestätisch über alle 132 Kuppen, die höher als 1000 m sind. Kein anderer Berg beheimatet so viele alpine Pflanzenarten wie der „König des Bayerischen Waldes“. Auch seine Tierwelt ist einzigartig. Riechen, fühlen, schmecken, diese wunderbare Landschaft belebt alle Sinne. Die Weite der Natur, die grandiose Berglandschaft und die verwunschenen Wälder inspirieren und lassen den Geist frei werden. Alles entspannt sich. Jeden Moment einfach nur genießen, auskosten und das pure Leben spüren.

Familie mit Förster

Harmonisch eingebunden in die vielgesichtige Landschaft ist das bunte kulturelle Kontrastprogramm zum Naturerlebnis: Kirchen, Kulturtempel und Kunsthandwerk, verschiedenste Kurse, vom Bauernbrot backen bis hin zum Volkstanz füllen quasi ganz mühelos Ihre Urlaubstage. Kleine Abstecher ins Wirshaus nebenan, den lauschigen Biergarten oder den vielen Restaurants mit regionaler Küche sind kulinarische Entdeckungsreisen und lassen tief in die Seele Bayerns eintauchen. Auf diese Weise bekommt man eine Menge über Land und Leute mit, denn dort kommt man  leicht mit den Einheimischen in Kontakt. Lange Tische verbinden, nach ein bis zwei Maß frisch gezapften Biers schließt man schnell Freundschaften. Einfach war das Leben zugegeben zu damaliger Zeit nie in diesem rauen, erst im Mittelalter von Benediktinern zivilisierten und missionierten Landstrich. Seitdem jedoch die Grenze zur Tschechischen Republik geöff net und der eiserne Vorhang gefallen ist, ist das Leben mittlerweile vor allem von einer unbeschwerten Leichtigkeit geprägt. Klar gibt es sie noch, die alten Grandler, die ewig zweifelnden, die sich erst auf dem zweiten Blick als durchaus herzliche Menschen erweisen. Sie träumen auch heute noch von den guten alten Zeiten im Böhmerwald und halten auf jeden Fall eine Menge spannende Geschichten parat.

Zwischen Tradition und Moderne

Die Region ist religiös tief verwurzelt in ihrer alten Heimat-Kultur. Die Kirche spielt auch heute noch eine starke Rolle im Alltag, Brauchtum und Traditionen werden sorgsam gepflegt. Oft sind es gerade die jüngeren Bewohner, die diese völlig neu und auf moderne Weise interpretieren. Die nächste Generation zeigt sich vor allem im Handwerk, in den vielen Restaurants- und Hotels, die oftmals über mehrere Generationen geführt werden, aber auch im Kunsthandwerk. Bereits im 13. Jahrhundert ließen sich die ersten Glasmacher im Bayerischen Wald nieder, fanden Quarz und Holz für Pottasche und Brennöfen im Überfluss. Ein geheimnisvoller unterirdischer See bei Rabenstein erinnert noch an diese Zeit. Heute werden kunstvolle Glaswaren im neuen Design vor allem an der Glasstraße Bayerischer Wald verkauft. Im idyllischen Dorf Arnbruck findet man sogar ein ganzes Glasdorf mit harmonischem Zusammenspiel von Glas, Natur, Menschen und Kunst. Der Bayerische Wald zeigt sich im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neu. Gerade im Sommer wirkt die Farbpracht die sich einem hier eröffnet beinahe unwirklich. Wer auch nur ein einziges Mal nach einem schweren Sommergewitter von einer Anhöhe aus auf den von der satt orangefarbenen Abendsonne ausgeleuchteten Fleckerlteppich tiefgrüner Wälder und wie von Künstlerhand gezeichneter Dörfer im Tal blickt, wird sich fortan immer wieder an diesen Ort zurücksehnen. Von der Sonne geküsst, die hier viel häufi ger strahlt als anderorts im Land, zeigt sich das ganze Gebiet in den wärmsten Farbtönen. Der farbenprächtige, intensive Herbst bringt noch viele milde Tage. Ein wenig Geduld braucht man schon, denn manchmal dauert es ein wenig, bis der mystische Dunst aus den Tälern und den Donauniederungen schwindet, doch dann kann man selbst im Oktober noch spätsommerliche Tage erleben. Zu Zeiten des Wintersports für den dieses Gebiet ebenfalls bestens bekannt ist, zeigt sich die Natur wie verzaubert in einem weißen Glitzerkleid. Auf den Pisten und Loipen heißt es dann Wintersportvergnügen satt. Viele spannende Erlebnisse versüßen zu jeder Saison den Urlaub.

Abenteuerliche Expeditionen

Neue Perspektiven und Blickwinkel ergeben sich auf den sogenannten Bayerwald-Expeditionen. Sie führen Entdecker beispielsweise zur Schatzsuche in das historische Stollenlabyrinth des Silberbergs oder auf den mit stolzen 1.300 Metern längsten Baumwipfelpfad der Welt in Neuschönau. Fahren Sie mit dem selbstgebauten Floß den Regen fl ussabwärts oder begeben Sie sich auf Spurensuche mit einem Nationalpark-Ranger durch dichten Wald und auf spannenden Schmugglertouren. Neben lehrreichen Naturerlebnissen bieten zahlreiche Hochseilgärten und Kletterwände unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads abenteuerliche Herausforderungen. Oder wandeln Sie doch mal über einen Holzsteig inmitten der reinen Natur. Der Gedanke, bei einer Vernissage in der Natur seinen Gefühlen zum Wald freien Lauf zu geben und dabei seine Seele baumeln zu lassen, gab diesem Steg seinen besonderen Namen – Seelensteig. Er gibt tiefe Einblicke in die ungeahnten Selbstheilungskräfte der Natur und spiegelt ein Stück heile Welt, als wäre man in einer Zeitreise anderen Epoche gelandet. Wenn Sie sich einfach nur den puren Wanderfreuden hingeben möchten, ist der „Goldsteig“ sicher das Richtige. Wie ein roter Faden zieht sich Deutschlands längster Fernwanderweg durch das Waldmeer des Bayerischen- und des Oberpfälzer Waldes. Der Qualitätsweg mit dem Siegel „Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands gehört mit 60 zertifi zierten wanderfreundlichen Ge(h)nuss-Gastgebern zu den „Top Trails of Germany“. Auf Teilstrecken der „Feuersteinstraße“, dem Fernradweg München – Regensburg – Prag, Themenradwegen wie dem Zellertaler Skulpturen-Radweg Goldsteig oder anspruchsvollen Downhill-Passagen beispielsweise im Bike Park Geißkopf „erfahren“ Familien, Genussradler und Profi sportler beinahe spielerisch den Bayerischen Wald. Die beiden niederbayerischen Urlaubsregionen Bayerisches Golf- und Thermenland und Bayerischer Wald ergeben gemeinsam Europas größte E-Bike-Region.

Kulinarischer Hochgenuss

Kultur und Kulinarik werden im Bayerischen Wald ganz groß geschrieben. Eine Vielzahl von Museen, Manufakturen, Galerien, Kirchen und Schlössern warten darauf entdeckt zu werden. Leckere Schmankerl – von rustikal bis edel, regional und saisonal lauern hinter jeder Biegung. Bärwurz, Blutwurz und Dampfbier sollte man unbedingt probieren. Was sich dahinter verbürgt, das fi nden Sie am besten selbst heraus. Eine Reise in den Bayerischen Wald ist schließlich auch immer eine Entdeckungsreise in die eigene Welt der Sinne. Die sind hier zu jeder Zeit ganz weit geöff net – bei der klaren Luft, dem Sound der Natur, der dramatisch-schönen Landschaft und den kulinarischen Genüssen der Region geht das gar nicht anders – überzeugen Sie sich selbst.

www.bayerischer-wald.de

www.ostbayern-tourismus.de

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