Die Mecklenburgische Seenplatte

Die Mecklenburgische Seenplatte

Hotelempfehlungen aus der Region

Zwischen Müritz und Rheinsberg findet der Urlauber die Mecklenburgische Kleinseenplatte – ein Naturparadies, das aktiv erlebt werden kann. Diese Region, die die Städte Mirow und Wesenberg sowie die Gemeinden Wustrow und Priepert umfasst, besticht durch ein Zusammenspiel aus Natur und Kultur. Hier ist man mit der Natur auf „Du und Du“ und findet vielfältige Urlaubsgestaltungsmöglichkeiten, die sowohl der Erholung, als auch dem Freizeitspaß dienen.

vorne links die Müritz, rechts der Warnker See, links daneben der Moorsee, vor der Stadt Waren ( Müritz ) die Feisneck, darüber die Stadt, dann der Tiefwarensee, am Rand oben links die Müritz

Hotel-Tipp: Hotel Jagschloss Waldsee

Hotel Jagdschloss Waldsee – Ein Ort, einfach nur zum Wohlfühlen

Die beeindruckenden Landschaften, die Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt und die kulturhistorischen Schätze der Mecklenburgischen Kleinseenplatte verzaubern abseits von Großstadt und hektischem Alltagsleben. Mirow, Geburtsstadt der englischen Königin Sophie Charlotte, präsentiert auf der Schlossinsel ein atemberaubendes Ambiente das durch das Barockschloss, eine interaktive Ausstellung im 3 Königinnen Palais, die Liebesinsel und die Johanniterkirche mit Aussichtsturm. In Wesenberg finden sich auf der Burganlage aus dem 13. Jahrhundert, in dem dort befindlichen Heimatmuseum und der Fischereiausstellung ungeahnte Schätze und ein Fangelturm, den es zu erklimmen gilt.

Hotel-Tipp: Schlosshotel Gross Plasten

Schlosshotel Gross Plasten – Ein Traumschloss am klein Plastener See

 

Hotel-Tipp: Schloss Klink

Schloss Klink – Traumhaftes Hotel in sagenhafter Lage

Natur pur gibt es in Wustrow und Priepert sowie den kleineren Gemeinden der Region zu erleben: Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Floß, Paddel-, Ruder- und Motorboot gilt es Flora und Fauna ganz nah zu kommen.


Dabei hat die Kleinseenplatte für jede Aktivität zu jeder Jahreszeit ihre Reize. Besonderheiten wie der Forstbotanische Garten „Erbsland“, viele hundert Jahre alte Eichen, eine historische „Wolfsfanganlage“, eine in Norddeutschland einmalige Hausbrücke oder ein Findlingsgarten sind zu entdecken. Und es ist sicher, dass dem Besucher auf seinem Weg neben einheimischen Tieren auch Büffel, Nandus, Rentiere und Alpakas begegnen können. Ob aktiv bei Fahrrad- oder Paddeltouren, Wanderungen oder Schiffs- und Kutschfahrten, gemütlich beim Entdecken der Kostbarkeiten aus der Genießerküche, fasziniert beim Erkunden der historischen Burgen, Kirchen und Schlösser oder ausgelassen beim Feiern auf den zahlreichen Festen in der Region – hier verbringt jeder einen unvergesslichen Urlaub. Besonders Angler schätzen die Fischvielfalt und die guten Fangbedingungen der Kleinseenplatte. Neben vielen Pensionen und Gasthöfen, Ferienwohnungen und Ferienhäusern gibt es auch einige Campingplätze in der Region, die für den Outdoorfan genau die richtige Unterkunft parat haben.

Schloss Mirow mit Schlosspark

Schlösserlinie verbindet die einstigen Barockresidenzen in Rheinsberg und Mirow

Zwei der schönsten Schlösser im „Land der 1000 Seen“, wie die Mecklenburgische Seenplatte auch genannt wird, Rheinsberg und Mirow, sind über eine direkte Buslinie miteinander verbunden. Täglich am Vor- und Spätnachmittag pendelt ein Bus der Linie 785 der Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft (ORP) zwischen den Kleinstädten und macht dabei auch an beiden Barockschlössern Halt. Die Fahrzeit beträgt etwa 50 Minuten für die 35 Kilometer lange, landschaftlich reizvolle Route durch das Herz der Mecklenburgischen Kleinseenplatte.
Mit der Schlösserlinie ist es Urlaubern in beiden Orten möglich, auch ohne eigenes Auto die historische bedeutsame Nachbarschaft per Tagesausflug und mit mehreren Stunden Aufenthalt zu erkunden. Dabei wird zugleich die Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg überquert, denn geografisch gehört die Mecklenburgische Seenplatte zu beiden Bundesländern.

Schloss Klink an der Müritz

Das brandenburgische Rheinsberg erlangte Bedeutung durch Friedrich II. (Alter Fritz), der als Kronprinz von 1736 bis 1740 im Schloss wohnte und sich hier auf die preußische Thronfolge vorbereitete. Nach eigenen Aufzeichnungen verlebte er in Rheinsberg seine glücklichsten Lebensjahre. In dieser Zeit erfuhr das Schloss auch eine räumliche Erweiterung und Ausschmückung mit allegorischen Deckengemälden, deren Bedeutungen bei Führungen durch die Gemächer und Säale erklärt werden.
Die Schlossinsel Mirow kann ebenso mit einstigen Monarchen aufwarten; allen voran die Mecklenburg-Strelitzer Herzogin Sophie Charlotte. Sie wurde 1744 in Mirow geboren und 1761 mit dem britischen Thronfolger und späteren König Georg III. vermält. So ging sie als „Queen Charlotte“ in die Weltgeschichte ein. Jüngste Ehrung erhielt der Name in Großbritannien im Mai 2015 mit der Geburt von Charlotte Elizabeth Diana von Cambridge, der Tochter des Prinzenpaares William und Catherine. Prunkstück des Mirower Barock-Ensembles mit Schloss, Park und Kavalierhaus ist der reich verzierte Festsaal des 2014 wiedereröffneten, restaurierten Schlossbaus. Auch hier werden Führungen und Audioguides angeboten.
Neben ihren Schlössern und Parkanlagen warten Rheinsberg und Mirow mit lokaler Fischerei und gutbürgerlichen Gasthäusern auf, aber auch mit weiteren Sehenswürdigkeiten. In Rheinsberg gehören dazu die historische Stadtanlage, die St.-Laurenzius-Kirche, das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum sowie die Keramik-Manufaktur und -galerien. In Mirow sind die Gäste in die Johanniter-Kirche, das Kunsthaus am Schloss und zum Kanufahren ab einer der vielen Verleihstationen eingeladen.
Künftig soll die Schlösserlinie auch mit Angeboten der Schifffahrt kombiniert werden können. Die Blau-Weiße Flotte bedient zwischen Mai und September bereits zwei Mal wöchentlich die Wasserroute Mirow-Rheinsberg.

Fotos: Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. / Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

www.mecklenburgische-seenplatte.de

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