Familienurlaub auf der Insel Rügen: Abenteuer für Groß und Klein

Familienurlaub auf der Insel Rügen: Abenteuer für Groß und Klein

Hotelempfehlungen aus der Region

Sieben gute Gründe für einen Familienurlaub auf Deutschlands größter Insel

Die Insel Rügen hat ein großes Herz für Kinder. Rügen und die Schwesterinseln Hiddensee und Ummanz laden mit einer ganzen Palette von Angeboten ein zum Urlaub für die ganze Familie. An den feinen Sandstränden Kleckerburgen bauen, Drachen steigen lassen oder ein erfrischendes Bad in der Ostsee genießen, das ist die eine Seite dieses beliebten Reiseziels. Abenteuer erleben, die Natur erkunden, spannende Geschichte und Geschichten erfahren, das ist die zweite Seite der Region, die mit über 2.000 Sonnenstunden zu den Spitzenreitern in Deutschland zählt. Hier treffen Sonnenanbeter auf Muschelsucher, Strandburgenbauer auf die Bernsteinprinzessin.
Rettungsschwimmer sorgen in den Ostseebädern für Sicherheit. Die Badewasserqualität wird regelmäßig überwacht und ist an allen Badestellen gut bis sehr gut. An einigen Stränden weht sogar die „Blaue Flagge“, mit der die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung besonders sichere und saubere Strände auszeichnet.

Grund 1: Sandkasten und Schatzkammer

Rügens Strände sind eine riesige Buddelkiste zum Kleckerburgenbauen mit feinem Sand auf insgesamt 60 Kilometern Länge. Rügens Steinstrände entpuppen sich zudem als eine geheimnisvolle Schatzkammer, wo man Bernsteine, Hühnergötter, Fossilien und Muscheln ganz sicher und vielleicht sogar Störtebekers Goldschatz gefunden werden kann. Rügens Kreide gehört natürlich zu den Inselschätzen. Im Kreidemuseum Gummanz und im steht sie im Nationalparkzentrum Königsstuhl steht sie im Mittelpunkt.

Grund 2: Klettergerüst und Spielesammlung

Hoch hinaus geht es im Waldseilpark von Altefähr, auf dem Baumwipfelpfad des Naturerbe Zentrums Rügen oder im Kletterwald in Prora. Karls Erlebnishof in Zirkow lockt mit einer Kartoffelsackrutsche, der Miniaturenpark in Gingst mit Rügen im Kleinformat. Die Erlebniswelt Rugard in Bergen glänzt mit der Ganzjahresrodelbahn, einem einmaligen Rutschenturm, der Go-Kart-Bahn, einer Minigolfanlage, dem Kletterwald und dem Rugard-Turm.
Die Pirateninsel zwischen Putbus und Lauterbach ist unser größter Indoorspielplatz – und das Haus „Kopfüber“ gleich daneben eine ganz verrückte Idee.

Grund 3: Wasserrutsche und Tauchgondel

Badewetter ist immer auf Rügen. Auch im Winter und bei Regen. In der Therme von Neddesitz und im Freizeitbad Inselparadies in Sellin können Familien nach Herzenslust baden gehen. Zum richtigen Abtauchen lädt die Tauchgondel an der Seebrücke von Sellin ein. Und Kapitän Nemo kann man in der Erlebnisgaststätte „Nautilus“ in Neukamp bei Putbus besuchen.

Grund 4: Streichelzoo und Aquarium

Die Kinder schwärmen von Hering, Aal und Co.? Und von Pinguinen, Seepferdchen und Walen? Dann lohnt sich ein Abstecher nach Stralsund ins OZEANEUM und ins Deutsche MEERESMUSEUM. Wölfe, Äffchen und Wildschweine begrüßen die Besucher im Heimattiergarten Sassnitz. Reh- und Rotwild wartet im Park zu Putbus. Und Haflinger, Hühner, Enten und Gänse können bei den Landwirten im Westen Rügens bestaunt werden, in Murswiek, Lieschow und auf Ummanz.

Grund 5: Märchenbuch und Kaleidoskop

Rügen ist ein richtiges Märchenreich. Allein 800 Geschichten hat der Volkskundler Professor Dr. Haas zusammengetragen. Das Stöbern in Sagen und Geschichten der Insel lohnt sich. Wer es märchenhaft mag, lässt sich im Sagen- und Märchenhotel in Bergen nieder. Sagenumwoben sind auch der Nonnensee, die Granitz, die Stubbenkammer, eigentlich jeder Ort, denn Rügen hat eine lange Geschichte. Sogar Saurier gibt es hier zu entdecken – im Dinoland bei Bobbin.

Grund 6: Wildnis und Abenteuer

In den Ferien auf Rügen können die Kinder Junior-Ranger werden und bei Schiffsausflügen die Robben in den Boddengewässern beobachten – oder die Zugvögel, die im Frühjahr und Herbst hier Zwischenstation machen. Eine mit GPS-Daten gefütterte Exkursion führt durch das Biosphärenreservat Südost-Rügen. Besuche im Nationalparkzentrum Königsstuhl, im Naturerbezentrum Rügen oder in der Experimenta in Prora machen ganz sicher ein großes Stück schlauer.

Grund 7: Gast und Freundschaft

Familien mit Kindern sind auf Rügen jederzeit willkommen. Dafür sorgen schon die familienfreundlichen Gastgeber, die den Urlaubskönig „Gustav“ als Gütesiegel tragen. Wer diesen lustigen Fisch mit der Krone auf dem Kopf in Prospekten oder an der Haustür findet, der kann ganz sicher sein, dass die Familie mit Kind und Kegel dort besonders gut aufgehoben ist.

YOGA am Strand. Im Ostseebad Binz liegt zeitgemäße Wellness in der Luft

Noch mehr Gründe: Wellness in Binz

Erholung für Körper und Seele kombiniert mit regionalen Produkten, das ist der aktuelle Wohlfühl-Trend. Im Ostseebad Binz liegt zeitgemäße Wellness quasi in der Luft. Während einer ausgiebigen Wanderung am kilometerlangen Strand gelangen Meerwasser, Meersalz und Algen in feinster Konzentration über Haut und Atemwege in den Organismus. Deren Wirkung und das pure Wohlbefinden lassen sich in einem der vielen Wellness-Tempel noch intensivieren. Für Schönheit, Entspannung und Gesundheit stehen hier außerdem Rügener Heilkreide und heimischer Sanddorn auf der Zutatenliste. Und seit Beginn der 90er Jahre sprudelt aus Tiefen von bis zu 1.222 Metern eine der reichhaltigsten Seeküsten-Jod-Quelle Europas in Binz, die u.a. eine positive Wirkung bei Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche hat.

Rügens Therme – gehaltvoll und wohltuend warm

Aus Tiefen von bis zu 1.222 Metern unter dem Küstenwald sprudelt seit Anfang der 90er Jahre die Binzer Thermalsole-Quelle. Mit rund 15 Prozent Mineralisierung ist sie die reichhaltigste Seeküsten-Jod-Quelle Europas.
Naturprodukte und einen regionalen Schwerpunkt haben sich viele Hotels auf die Fahne geschrieben. Packungen aus Rügener Natur-Heilkreide, Sanddorn, Nachtkerzenöl und Algen gehören dazu.

Rügener Heilkreide – strahlend weiß und himmlisch gut

Wo Deutschlands größtes Eiland aus dem Meer ragt, gab es vor knapp 70 Millionen Jahren eine Meeresstraße, auf deren Grund sich im Laufe der Zeit Kleinstlebewesen, wie etwa Moostierchen, abgesetzt haben. Aus ihren Schalen und Gehäusen reifte das „weiße Gold der Küste“, die auf der Insel Rügen gewonnene Heilkreide, heran. 1910 entstanden die ersten Kreidebäder, mit deren Hilfe Kurärzte die Leiden der Gäste linderten. 1972 wurden die Kreideanwendungen vorerst eingestellt, doch Mitte der neunziger Jahre von Hotels und Kliniken wieder entdeckt. Vermischt mit Wasser, wird die feinkörnige Kreide auf die Haut aufgetragen. Es entsteht eine himmlisch¬cremige, warme Packung, die den Kreislauf weniger belastet als Fango. Sanft umhüllt die geruchlose Maske den Körper, schenkt ihm Wärme und befreit ihn von schädlichen Schlacken.

www.ruegen.de

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