Friedland – Garantie für erholsamen Urlaub in beispielloser Natur und Ruhe

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Titelbild: Friedländer Mühlenteich, Foto: Erell

Zur Stadt gehören die Ortsteile Brohm, Cosa, Dishley, Eichhorst, Glienke, Heinrichswalde, Hohenstein, Jatzke, Liepen, Ramelow, Schwanbeck sowie die Ortslage Bresewitz. Im Jahr 1244 stifteten die Markgrafen von Brandenburg, Johann l. und Otto III. ihre erste Stadt im neu erworbenen Land Stargard, Vredeland. Bereits vor der Stadtgründung besteht auf dem heutigen Stadtgebiet eine slawische Burganlage mit dazugehörigem Siedlungskomplex.

Neubrandenburger Tor, Foto: Niteshift

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile der Altstadt, darunter das Rathaus von 1803, zerstört. Seit 1965 im Altstadtbereich errichtete Neubauten prägen heute das Stadtbild. Von 1965 bis 1985 wurden in der Innenstadt 1334 Wohnungen zumeist in Plattenbauweise errichtet. Nach der politischen Wende wurden ab 1991 die noch vorhandenen historischen Gebäude in der Altstadt im Rahmen der Städtebauförderung saniert. So sehen wir heute das Ergebnis eines beeindruckenden Wandels im Stadtbild, aus der „grauen Maus“ entsteht eine ansehnliche Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten:

• Backsteingotische Pfarrkirche Sankt Marien
• Pfarrkirche Sankt Nikolai
• Stadtbefestigung, bestehend aus der Stadtmauer aus Feldsteinmauerwerk, bis zu sechs Meter hoch, dem Wiekhaus Fischerburg, dem äußeren Wallgrabensystem, dem Anklamer Tor aus Feldsteinen und Backsteinen mit beiderseitigen Rundtürmen, dem Neubrandenburger Tor, einheitlicher dreigeschossiger Backsteinbau mit Stadt- und Feldseitengiebel, dem runden Fangelturm aus Backsteinen und der ehemaligen Wassermühle von 1703 am Flüsschen Datze
• Museum der Stadt
• Neu gestalteter Markt
Diverse Gedenksteine
• Ehemaliges Altes Gymnasium
Friedländer Große Wiese – Streifen Sie durch das artenreiche Niedermoorgebiet

Friedland Stadtmauer, Foto: Niteshift

Auf einer Fläche von rund 100 km2 erstreckt sich ein bemerkenswertes Niedermoorgebiet – die Friedländer Große Wiese. Nach der vollständigen Trockenlegung in den 50er Jahren wird heute unter Aspekten der modernen Ökologie über eine Renaturierung durch teilweise Wiedervernässung nachgedacht. Trotz der Trockenlegung beträgt die durchschnittliche Moortiefe noch 1,50 m.
Durch ein gitterförmiges Kanalsystem kann das Gebiet entwässert, bei Bedarf aber auch bewässert werden. Das Grünland wird heute hauptsächlich zur Futtergewinnung für Rinder genutzt.
Die gesamte Landschaft der Friedländer Großen Wiese ist sowohl als Rast- und Überwinterungsgebiet als auch als Brutgebiet für zahlreiche Wat- und Wasservogelarten von hoher Bedeutung. Sie ist zusammen mit dem angrenzenden Galenbecker See nach der Rügen-Bock-Region das zweitgrößte Kranichrastgebiet in Mecklenburg-Vorpommern.
Gleichzeitig beherbergt die Friedländer Größe Wiese eine sehr reichhaltige Flora – von den 309 nachgewiesenen Blütenpflanzen sind 14 vom Aussterben bedroht und 96 gefährdet.
Zudem bietet sich Friedland als idealer Ausgangspunkt für Tagesfahrten an. Lernen Sie die natürlichen Schönheiten der vielfältigen Landschaft in der nordöstlichsten Ecke Deutschland, am Stettiner Haff und in der Ueckermünder Heide, kennen.

Kleiner Hafen am Stettiner Haff, Vorpommern. Foto: Werk 3 / ©Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Die Region stellt sich als Landschaft mit urwüchsiger Natur, kleinen typisch vorpommerschen Fischerdörfern mit zum Teil reetgedeckten Häusern an der Haffküste und lebhaftem Treiben in den Städten dar. Wälder, Moore, Wiesen und Seen kennzeichnen ein Naturparadies und überraschen den Urlauber mit einer Vielzahl von Naturerlebnissen besonderer Art.
Die Haffküste bietet an feinen Sandstränden und in kleinen Badebuchten, je nach Bedarf, Trubel oder Abgeschiedenheit. Für den Wassersport sind ebenfalls ausgezeichnete Vorraussetzungen gegeben.
Das Binnenland ist mit Rad- und Wanderwegen dicht erschlossen und erwartet die naturliebenden Erholungssuchenden.
Ausgangspunkt für Schiffsfahrten sind die Häfen Ueckermünde, Mönkebude und Altwarp. Ausflüge führen nach Kaminke und Ahlbeck auf Usedom, zur Ostsee sowie nach Neuwarp, Ziegenort und Swinemünde.

www.friedland-mecklenburg.de

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