Hohenzollernresidenz Ansbach – Hohenzollern, Rokoko und Kaspar Hauser

Hohenzollernresidenz Ansbach – Hohenzollern, Rokoko und Kaspar Hauser

Titelbild: Bei den Rokoko-Festspielen wird mit viel Prunk und Gloria wie im 18. Jahrhundert gefeiert

Über viele Jahrhunderte lag das Geschick der mittelfränkischen Stadt in den Händen der Fürsten von Brandenburg-Hohenzollern. Ein begrenztes Budget war für die einstigen Markgrafen von Ansbach kein Thema und so ließen sie in ihrer Residenzstadt gar prachtvoll bauen. Die Markgräfliche Residenz mit den 27 original eingerichteten Prunkräumen, der Hofgarten mit der imposanten Orangerie und die frühere Hofkirche St. Gumbertus sind nur einige Beispiele dafür.

Prächtige Orangerie im Hofgarten

Zu Besuch in der Hohenzollernresidenz

Die glanzvollen Spuren der Vergangenheit zeigen sich aber noch an vielen anderen Stellen. Bei einer Stadtführung durch die Altstadt mit ihrem geschlossenen historischen Stadtbild erfährt man viel über die 1250 Jahre lange, wechselvolle Geschichte der Residenzstadt. Der Rundgang führt vorbei an barocken Fassaden und durch versteckte Innenhöfe im Renaissancestil. Weitere Stationen sind der Stadtfriedhof mit dem Grab des berühmten Kaspar Hauser, die Fürstengruft mit 25 Sarkophagen und die barocke Synagoge.
In Ansbach kommen aber nicht nur kulturinteressierte Gäste, sondern auch Radfahrer und Wanderer auf ihre Kosten: Wanderer können auf acht Rundwanderwegen von 9 bis 30 km die Umgebung um Ansbach erkunden oder eine Mehrtagestour auf dem Europäischen Wasserscheideweg unternehmen. Radfahrer auf dem Burgenstraßenradweg oder dem nahegelegenen Altmühlradweg legen gerne einen Zwischenstopp in der Residenzstadt ein.

Martin-Luther-Platz mit Stadthaus und Kirche St. Gumbertus

Einmalige Veranstaltungen laden ein

Nicht verpassen sollte man die Rokoko-Festspiele vom 29. Juni bis 3. Juli 2018. Wenn sich die Dämmerung über den Hofgarten senkt, kostbare Stoffe rascheln und die Hoffräulein ihre vornehme Blässe, gepuderte Perücken und Reifröcke präsentieren, erwacht das 18. Jahrhundert vor historischer Kulisse zu neuem Leben. Später am Abend spiegelt sich dann das bunte Feuerwerk in den schier zahllosen Fenstern der Orangerie. Eine zauberhafte Szenerie, die den Glanz vergangener Zeiten erahnen lässt.
Am Rokoko-Sonntag, 1. Juli, findet zudem der „Tag der Franken“ unter dem Motto „Essen in Franken“ statt. Die fränkische Küche mit ihren regionalen Spezialitäten wird dabei genauso präsentiert wie frühere Essgewohnheiten und Informatives rund um das Thema Essen. Außerdem stellen Vereine und Initiativen die vielfältige Kultur Frankens vor. Ein bunter Tag mit jeder Menge Programm und Unterhaltung!

Pferdeplastik Anscavallo vor der Markgräflichen Residenz

Vom 29. Juli bis 5. August 2018 werden bei den Kaspar-Hauser-Festspielen künstlerische und wissenschaftliche Beiträge zu Kaspar Hauser, dem berühmten Findelkind Europas, gebündelt. Hochkarätige Vorträge, Stadtführungen, eine symphonische Dichtung, Kunstausstellungen und Filmvorführungen garantieren ein einzigartiges Programm.
Zeitgenössische Kunst gibt es Mitte August bis Ende September bei der Kunstausstellung Ansbach Contemporary an drei Orten in der Stadt zu sehen.

Der prunkvolle Festsaal lässt sich in der Markgräflichen Residenz bestaunen

Eingebettet zwischen barocken Fassaden und den beiden großen Kirchen bietet der Fränkische Weihnachtsmarkt Ansbach (29. November bis 24. Dezember 2018) eine stimmungsvolle und unverwechselbare Kulisse. Hier lassen sich in den Adventswochen nicht nur Glühwein und Lebkuchen unter der eindrucksvollen Weihnachtspyramide genießen, sondern auch beim Bummel über den Markt viele weihnachtliche „Ansbach-Produkte“ entdecken.

Amt für Kultur und Tourismus
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91522 Ansbach
Tel. + 49 981/51243
Fax +49 981/51365,
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www.ansbach.de

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