Kassel – Willkommen im Kultururlaubsparadies

Kassel – Willkommen im Kultururlaubsparadies

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Landschaftlich besonders reizvoll: Dieses Attribut kann Kassel gleich in doppelter Hinsicht für sich beanspruchen. Denn die nordhessische Metropole ist nicht nur von märchenhaften Wäldern umgeben, die zu ausgedehnten Wanderungen auf den Spuren der Brüder Grimm einladen. Auch die Kasseler Kulturlandschaft begeistert Besucher aus aller Welt immer wieder mit ihrer faszinierenden Vielfalt. 2017 erwartet Kassel seine Gäste erneut mit zahlreichen kulturellen Highlights, die ein unvergessliches Reiseerlebnis garantieren.

Die GRIMMWELT Kassel präsentiert seit Herbst 2015 die Brüder Grimm in einer neuen Ausstellung im eigens errichteten Gebäude auf dem Kasseler Weinberg. Sie richtet sich gleichermaßen an Kinder und Senioren, Familien und Schulklassen, Experten und Laien, Kunst- und Sprachinteressierte sowie an Märchenliebhaber. Zahlreiche moderne Ausstellungsformate sorgen für Aha-Effekte und machen sie zu einem Ort des Erkundens und aktiven Erfahrens.

An erster Stelle steht dabei natürlich die documenta 14: Unter dem Motto „Learning from Athens“ präsentiert die Weltkunstausstellung vom 10. Juni bis 17. September die aktuellen globalen Trends aus zeitgenössischer Kunst und Kultur. Durch die Einbeziehung Athens als gleichberechtigter Gastgeber findet die documenta 2017 erstmals an zwei Orten parallel statt.
An ein und demselben Ort steht seit nunmehr 299 Jahren der Herkules, Kassels weithin sichtbares Wahrzeichen, zu dessen Füßen das UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe mit den Barocken Wasserspielen liegt. Im kommenden Jahr wird der kupferne Hüne 300 Jahre alt. Außerdem zeigt das Schloss Wilhelmshöhe vom 15. März bis 15. November eine Ausstellung rund um die Geschichte des Monuments.

Die 2011 wiedereröffnete Neue Galerie präsentiert Malerei, Skulptur und neue Medien vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Erwerbungen der vergangenen documenta-Ausstellungen.

„Nur“ 500 Jahre liegen die Anfänge der lutherischen Reformationsbewegung zurück. Ein Jubiläum, das in diesem Jahr weltweit gefeiert wird. Auch in Kassel und Nordhessen gibt es zahlreiche Orte zu entdecken, die eng mit der Reformation verknüpft sind.
Apropos Geschichte: Gleich zwei Kasseler Museen – das Stadtmuseum sowie das Hessische Landesmuseum wurden in den vergangenen Jahren aufwendig modernisiert und empfangen die Besucher nun wieder mit spannenden neuen Ausstellungskonzepten. Während das Stadtmuseum die wechselhafte Geschichte Kassels erlebbar macht, lädt das Hessische Landesmuseum zu einer spannenden Zeitreise durch 300.000 Jahre nordhessische Kultur- und Landesgeschichte ein. Willkommen also in einer der schönsten Kulturlandschaften der Republik: Willkommen in Kassel!

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documenta ausblick

Beau Dick Installation View Documenta Halle, Foto: © Roman Maerz

documenta 14 | 10.06. – 17.09.2017

Seit der Gründung der documenta 1955 ist die Stadt Kassel Gastgeberin der Ausstellung. Die documenta war im Laufe ihrer dreizehn Ausgaben Gastgeberin zahlreicher Künstlerinnen und Künstler sowie anderer Kulturschaffender aus aller Welt. Die documenta 14 wird 2017 einen zweiten Schauplatz – Athen – einführen und damit Kassel und die griechische Hauptstadt zu gleichberechtigten Ausstellungsorten machen. Anstelle eines einzigen Spektakels mit einem festem Ort und einer klaren zeitlichen Struktur, wie sie für internationale Großausstellungen charakteristisch sind, wird die documenta 14 zwei Durchläufe umfassen, die sich zeitlich und räumlich in einem dynamischen Gleichgewicht befinden.


Die Distanz zwischen Kassel und Athen wird die Erfahrung von Besucherinnen und Besuchern der documenta 14 grundlegend beeinflussen. Die beiden weit voneinander entfernten Ausstellungen erzeugen eine geografische und mentale Verschiebung, die ein Gefühl des Verlusts und der Sehnsucht auslösen und so die Wahrnehmung der Ausstellung modifizieren können; dies wirkt Vorstellungen von Verwurzelung entgegen und widerspricht der verbreiteten normativen Annahme, dass eine solche Ausstellung nur als eine Einheit von Handlung, Ort und Zeit bestehen kann. Die documenta 14 hinterfragt diesen Status quo und wird versuchen, ein Vielzahl von Stimmen in, zwischen und jenseits der beiden Städte einzubeziehen, in denen sie stattfindet. Vom Standpunkt der Metropole am Mittelmeer ausgehend, wo sich Afrika, Naher Osten und Asien gegenüberstehen, öffnet sie sich über den europäischen Kontext hinaus.

Stanley Whitney Installation, Foto: © Roman Maerz

Von Kassel nach Athen

Zwischen dem 29. März und dem 23. Juni 2017 fliegt die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines zweimal wöchentlich von Kassel nach Athen und zurück und verbindet so die beiden Standorte der documenta. Jeweils mittwochs startet sie um 16.30 Uhr in Athen und um 18.30 Uhr ab Kassel Airport, zurück geht es freitags um 9.30 Uhr in Athen und um 12.10 Uhr am Kassel Airport. Der Airbus A320 hat Platz für etwa 175 Passagiere.
Die unterschiedlichen und auseinanderstrebenden Standorte und soziökonomischen Rahmenbedingungen von Kassel und Athen werden sich auf den Entstehungsprozess der Ausstellungen auswirken und zugleich jedes einzelne Kunstwerk inspirieren und prägen. Die an der documenta 14 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler werden eingeladen, ihre Arbeiten innerhalb der Dynamik zwischen den beiden Städten zu konzipieren und zu produzieren.
Die documenta 14 wird von Adam Szymczyk als Künstlerischem Leiter mit seinem Team organisiert. Er ist ein polnischer Kunstkritiker und Kurator und war Direktor und leitender Kurator der Kunsthalle Basel von 2003 bis 2014.

www.documenta.de

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