Rantum auf Sylt

Rantum auf Sylt

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Der kleine Ort Rantum auf Sylt könnte schöner kaum liegen. An der schmalsten Stelle Sylts, wo die Insel gerade einmal etwa 550 Meter breit ist, fügt sich Rantum malerisch in eine bezaubernde Landschaft. Von hier aus genießt man einen atemberaubenden Blick auf das nur wenige hundert Meter entfernte Wattenmeer, das von der UNESCO im Jahre 2009 sogar auf die Liste des Weltnaturerbes gesetzt wurde. Gerade einmal 3 Kilometer südlich von Westerland, an einem traumhaften, 12 Kilometer langem Sandstrand gelegen, ist Rantum ein Garant für entspannte und erholsame Tage im hohen Norden Deutschlands. Massentourismus ist hier ein Fremdwort, trotzdem will hier keine Langeweile aufkommen. Zahlreiche inseltypische reetgedeckte Friesenhäuser bieten den Gästen eine Vielzahl an Ferienwohnungen, in den man sich einfach wohlfühlen muss. Auch ein moderner Campingplatz befindet sich mitten in der paradiesischen Landschaft in unmittelbarer Umgebung.

Hinter den Dünen, die immer flacher werden und sich Richtung Watt in feines Grasland auflösen, liegt der Nationalpark Wattenmeer. Foto -Jörg Leske

Der Ort kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Nachweislich existierte hier bereits zur Mitte des 12. Jahrhunderts eine kleine Siedlung. Rantum wird in einigen alten Seekarten erwähnt und vieles deutet darauf hin, dass der Ort ab dem 12. Jahrhundert in vielerlei Hinsicht bedeutsam war. Dennoch fielen zahlreiche Bauten – so auch die Rantumer Kirche St. Peter – immer wieder den Witterungen zum Opfer. Für den Tourismus wurde Rantum etwa ab 1950 interessant, als einige Bewohner begannen, Zimmer an Fremde zu vermieten.

Hafen von Rantum auf Sylt – Foto: Michael Redecke

In Rantum kommt jeder auf seine Kosten. Ganz gleich, ob man entspannt die Seele baumeln lassen will und einfach nur den Strand genießen möchte oder ob man doch lieber etwas aktiver wird. Naturfreunde kommen ebenso auf ihre Kosten, wie sportlich Aktive oder Liebhaber Kulinarischer Köstlichkeiten. Zahlreiche Wassersportarten werden angeboten, vom Wellenreiten über Kitesurfen bis hin zum anspruchsvollen Catamaransegeln. Dabei werden zahlreiche Kurse jeweils sowohl für Anfänger als auch für weit Fortgeschrittene angeboten. Wer die Natur genießen möchte, dem bieten sich eine Vielzahl an Aktivitäten an. Von geführten Erkundungen über das Watt bis hin zu Wanderungen rund um das Rantumbecken wird viel geboten. Das von einem Damm umgebenen Wassergebiet in der Umgebung wurde bereits im Jahre 1962 unter Naturschutz gestellt. Es ist ein Paradis für über 50 Vogelarten, teils in der Region einheimisch sind, teils zum Brüten hier Rast machen.

Zwei Graureiher streiten um den besten Jagdplatz im Naturschutzgebiet Rantumbecken – Foto: Mario Kepinski

Auch die Gastronomie genießt einen hohen Stellenwert auf Sylt – so auch in Rantum. Hier wird großer Wert auf eine Verbindung von Tradition und Weltoffenheit gelegt. Von kleinen Snacks bis hin zur gehobenen Küche fehlt es an nichts. An der Westküste der Insel, direkt auf einer Düne gelegen, bietet der mit zwei Guide-Michelin-Sternen ausgezeichnete Spitzenkoch Johannes Kings im Sölring Hof seine Leckereien an. Fast schon Kultstatus genießt das Strandrestaurant “Sansibar”, das schon viele prominente Gäste auf die Südseite der Insel gelockt hat.

www.rantum.de

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