Regensburg ist eine Sensation …

Regensburg ist eine Sensation …

Hotelempfehlungen aus der Region

… jung,  „italienisch“ und mitten im Herzen Europas

Städteurlauber lieben Orte mit historischer Kulisse und einem vielfältigen Kulturleben. Aber es müssen nicht immer die ganz großen Metropolen sein. Das wissen nicht nur Insider, die sich auf Blogs und Reiseseiten im Internet informieren. Regensburg, im Herzen von Bayern, mit seiner mittelalterlichen Altstadt, verwinkelten Gassen und Patriziertürmen, ist reich an Baudenkmälern aus römischer und mittelalterlicher Zeit. Die UNESCO-Welterbestadt war Schauplatz deutscher und europäischer Geschichte, die noch deutliche Spuren hinterlassen hat. Hier gibt es noch die Orte, an denen Gassen flüstern, an denen Spaziergänge zu Entdeckungstouren werden und eine ganz besondere Magie durch die historischen Mauern weht.

Seit über zehn Jahren trägt Regensburg den Titel „Weltkulturerbe“ und steht damit auf der Liste der UNESCO in einer Reihe mit Stätten wie den ägyptischen Pyramiden oder der chinesischen Mauer. Die Regensburger Altstadt weist mit ihren etwa 1000 Baudenkmälern das größte und am besten erhaltene Altstadt-Ensemble Nordeuropas auf. Das Welterbe zeigt sich dabei als eine Stadt mit Lifestyle, in der sich viel bewegt. Moderne Geschäfte mit historischen Fassaden stehen direkt neben alten Sehenswürdigkeiten und Szenekneipen befinden sich in mittelalterlichen Gewölberäumen.

Kulinarik pur

Die Liebe zu einer Stadt kann auch durch den Magen gehen. Das weiß jeder, der nach einem Stadtrundgang auf der Suche nach authentischem Genuss ist. Hier ist dieser Weg ein einzigartiges Erlebnis, denn Regensburg hat viele Spezialitäten und Lokale für jeden Geschmack. Die Tatsache, dass man gerne in netter Gesellschaft in Lokale geht, hat eine ausgeprägte Gastronomie entstehen lassen. Von Brauereigaststätten über Biergärten und historischen Musikkneipen, Cafés, internationalen Spezialitätenlokalen oder Sterne-Küche: es schmeckt überall. Die Restaurants der Stadt verwöhnen mit regionalen Köstlichkeiten und in den charmanten Boutiquen kann jeder sein ganz persönliches Lieblingsstück entdecken. Ob in einem Café am Donauufer bei einem Bummel in die schmalen Gassen rings um den Dom oder einem Markttag auf Bayerisch – Regensburg ist zum Genießen da! Wer die ganze Palette der Regensburger Spezialitäten kennenlernen will, sollte beim Besuch in der Donaustadt neben den obligatorischen „Sechs auf Kraut“ von der Historischen Wurstkuchl wenigstens einmal Waller vom Rost genießen und dazu eine Probe des heute noch bei Regensburg angebauten Weines kosten. Er ist herb, aber ein wirklich reiner Wein von echtem Seltenheitswert: Die Anbaufläche auf den Winzerer Höhen bei Regensburg ist klein. Hier wird der Weinbau als Liebhaberei betrieben. Schon frühere Generationen verstanden, an dieser Stelle einen edlen Tropfen zu erzeugen. Auch an Andenken in Gestalt charmanter Spezialitäten fehlt es in Regensburg nicht. Die original Regensburger Gewürzsträuße und Blumengebinde bereiten viel Freude, die für lange Zeit anhält.

 

Regensburg Donau Abendstimmung Sonnenuntergang Foto: Katja Fouad-Vollmer

Kulinarik, Kultur und Geschichte sind dabei eng miteinander verbunden: Zur 500-Jahr-Feier des bayerischen Reinheitsgebots erinnerte die ehemalige Reichsstadt daran, dass hier schon im Jahr 1469 – also knapp 50 Jahre früher – festgelegt wurde, dass ins Bier nur Gerste, Hopfen, Malz und Wasser gehören. Brauereibesichtigungen, Erlebnisführungen und Bierbraukurse bieten auch nach dem Jubiläum hinaus ausreichend Gelegenheit um die Qualität des heimischen Gerstensaftes zu überprüfen. Jedes getrunkene Bier ist – zumindest in den Stiftungsbrauereien Bischofshof, Kneitinger oder Spital – auch immer auch eine gute Tat. Denn ein Teil des Erlöses kommt gemeinnützigen Zwecken zugute.

Tradition und Kultur

Im Jahr 2017 stand überregional das große Jubiläum „500 Jahre Reformation“ an. Für Regensburg war die Reformation ein einschneidendes Ereignis. Ein Vierteljahrhundert nach dem Thesenanschlag Luthers entschied sich die Freie Reichstadt Regensburg 1542 zur Annahme des reformatorischen Bekenntnisses und wurde damit ganz und gar evangelisch. Auf diesem historischen Hintergrund fußt auch das Jahresthema der Stadt, welches in diesem Jahr unter dem Titel „Stadt und Glaube“ steht.

Nicht nur die Regensburger freuen sich schon jetzt auf ein Haus der Zukunft für die Geschichte der Gegenwart. Dieses Jahr feiert Bayern zweihundert Jahre Verfassung des Königreichs und einhundert Jahre Freistaat: Anlässlich der beiden Jubiläen wird dieses Jahr in Regensburg am Donaumarkt das Museum der Bayerischen Geschichte eröffnen und ein eindrucksvolles Panorama vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart zeichnen.

Schlafen wie Kaiser und Könige

„Ich finde bei Nacht das Reisen gefährlich“, gestand einst Johann Wolfgang von Goethe. In Regensburg fand er bei seiner Italienischen Reise vorzügliche Gasthäuser, die ihm Schutz gewährten vor den Unbilden des Dunkels. Heute sind die Hotels und schmucken Appartements in der Stadt an der Donau weit mehr als Herbergen: Es sind inspirierende Orte, Orte zum Wohlfühlen rund um die Uhr. Im Herzen der Altstadt erzählt jedes Haus seine ganz eigenen Geschichten. Sie handeln von illustren Gästen aus vielen Jahrhunderten Regensburger Gastfreundschaft. Nach einem anstrengenden Tag freut man sich so noch mehr auf einen Rückzugsort zur Erholung.

Übrigens, wussten Sie, dass …

… die Stadt an der Donau laut dem englischen Stararchitekten Lord Norman Foster „Eine der schönsten Städte der Welt“ ist?

… sie die einzige Stadt Deutschlands mit steinerner Gründungsurkunde ist (179 nach Christus)?

… über drei Jahrhunderte das politische Zentrum Europas war? Im Rathaus entstanden sogar geläufige Sprichworte wie „(eine Entscheidung) auf die lange Bank schieben“ oder „etwas am grünen Tisch entscheiden“.

… man 1.300 Kilometer Wanderwege im Regensburger Land durchqueren kann? Das entspricht einer Strecke von Regensburg nach Rom.

… der beste Platz für den Sonnenaufgang die Steinerne Brücke oder 12 Kilometer weiter östlich die Stufen der Walhalla sind?

… in Regensburg vor vielen Häusern 178 Stolpersteine in das Pflaster eingelassen sind, die nicht die Füße zum Stolpern bringen sollen, sondern den Kopf? Ein Kunstprojekt von Gunter Demnig, das die Erinnerung an die Deportation und Vernichtung der Juden, der Zigeuner (so damals genannt), der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig hält.

www.tourismus.regensburg.de

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