Schillingsfürst auf der Frankenhöhe und das Haus Hohenlohe

Schillingsfürst auf der Frankenhöhe und das Haus Hohenlohe

Die Stadt Schillingsfürst hat eine lange und bewegte Geschichte. Der Name Schillingsfürst wird bereits im Jahre 1000 erwähnt. Mit diesem Dokument schenkt Kaiser Otto III. dem Würzburger Bischof die Jagdrechte im Gebiet zwischen Burgbernheim und Leutershausen. Dabei wird der Name „xillingsfirst“, der in diesem Fall einen Berg bezeichnet, als eine der Grenzen genannt. Nach mehrfacher Zerstörung der Burganlagen wurde die heute prächtige Schlossanlage im spätbarocken Stil von 1723-1750 unter Fürst Philipp Ernst zu Hohenlohe erbaut und wird auch heute noch von der fürstlichen Familie bewohnt. Die wohl bedeutendste Persönlichkeit der Schlossherren war Fürst Chlodwig Hohenlohe-Schillingsfürst (Deutscher Reichskanzler 1894 – 1900).

Schloss Hohenlohe-Schillingsfürst

Das Schloss kann täglich von April bis Oktober besichtigt werden (außer montags). Angebunden an das Schloss hat der fürstliche Falkenhof seinen Sitz. Den Besucher erwartet ein großartiges Erlebnis, wenn sich Falken und Adler majestätisch in die Höhen begeben. Fast alle europäischen Greifvogelarten können bestaunt werden. Der Kardinalsgarten mit Liszt-Denkmal und Mausoleum (Grabstätte der Fürsten zu Hohenlohe) befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Ludwig-Doerfler-Museum

Das Kunst- und Heimatmuseum zeigt das Lebenswerk des Schillingsfürster Künstlers Ludwig Doerfler (1905-1992) mit seinen impressionistischen Landschaftsbildern, Portraits, Stilleben und südlichen Impressionen. In den Räumen finden Sie auch eine Dauerausstellung von Horst Haitzinger und wechselnde Ausstellungen.

Brunnenhaus

Im Brunnenhaus befindet sich die einmalige Ochsentretanlage der fürstlichen Wasserversorgung. Erbaut wurde diese einzigartige Pumpanlage bereits 1702 von dem berühmten Brunnenbaumeister Martin Löhner aus Nürnberg.
Nicht nur die Stadt bietet Sehenswürdigkeiten. Entdecken Sie auch die wunderschöne Landschaft zu Fuß, auf einem gut ausgebauten Wanderwegenetz.


Auch mit dem Rad zeigt sich die Region von ihrer wunderschönen Seite. Der Radschmetterling mit seinen vier Flügeln à 70 km lädt zu abwechslungsreichen Tagestouren ein. Der Wörnitzradweg mit seinem Startpunkt in Schillingsfürst bis zur Mündung der Wörnitz in die Donau in Donauwörth (106 km) ist eine beliebte Fahrradroute.

 

 

 

Info-Center
Rothenburger Str. 2,
91583 Schillingsfürst
Tel. 09868-222
E-Mail: info@frankenhoehe.de

www.schillingsfuerst.de

www.frankenhoehe.de

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