Thüringer Wald – Alte Pfade neu entdecken

Thüringer Wald – Alte Pfade neu entdecken

Hotelempfehlungen aus der Region

Aktiv und mobil unterwegs auf Deutschlands ältestem Höhenwanderweg.

Unser Land ist durchzogen von alten Handelswegen. Von der Via Regia, die aus dem Pariser Raum kommend durch das Rhein-Main-Gebiet über Thüringen führte, bis hin zur alten Salzstraße, die bereits vor über 1.000 Jahren die wichtigste Fernhandelsroute Deutschlands war und von Lübeck über Magdeburg führend, das Erzgebirge überquerend, mit Italien verband. Allgemein nennt man viele dieser alten Handels-, Grenz- und Kurierwege Rennsteige. Über 200 gibt es davon in Deutschland. Ist jedoch von „dem Rennsteig“ die Rede, spricht man von Deutschlands bekanntestem Weitwanderweg – dem Höhenweg des Thüringer Waldes.
Kult und Mythos zugleich: Am wunderschönen Rennsteig entlang zu wandern ist ein einzigartiges Erlebnis. Nahmen in früheren Zeiten vor allem eilige Boten die Wege zwischen bedeutenden Städten und Orten, so können sich heutige Wanderer richtig Zeit lassen, die Landschaft im Thüringer Wald zu genießen. Und dieser verwöhnt seine Besucher mit einer Fülle malerischer Eindrücke: Bewaldete Höhen, ursprüngliche Misch- und Nadelwälder, tiefe Täler, blühende Bergwiesen und großartige Ausblicke lassen die Ruhesuchenden den Kammweg intensiv erleben.
Deutschlands ältester, bekanntester und beliebtester Höhenwanderweg lädt im Sommer wie im Winter zu mehrtägigen Touren ein. Zwischen vier und acht Etappen sollte man einplanen, wollte man den ganzen Kammweg bewandern. Nicht jede Strecke muss per pedes zurückgelegt werden. Seit Dezember 2015 können Übernachtungsgäste von elf Gemeinden im UNESCO-Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald mit ihrer Gästekarte Bus und Bahn fahren. Möglich macht es das Rennsteig-Ticket, das den Gästekarteninhabern freie Fahrt gewährt. Dazu gehört auch der Rennsteig-Shuttle, die Eisenbahn, die am Wochenende zwischen Erfurt, Ilmenau und Bahnhof Rennsteig verkehrt. Ob von Nord nach Süd oder von Ost nach West – das Rennsteig-Ticket bringt die Besucher komfortabel zu vielen beliebten Ausflugszielen. Auch an die Mountainbiker und Radwanderer wurde gedacht und so ist die Mitnahme des fahrbaren Untersatzes generell möglich und in der Bahn sogar kostenlos.

www.thueringer-wald.com

Die Ferienregion Suhl

Kennen Sie Suhl? Noch nicht? Dann dürfen wir Ihnen eine der reizvollsten Städte und Gegenden in Deutschlands Mitte einmal näher vorstellen. Knapp 37.000 Leute wohnen hier im weiten Tal von Lauter, Hasel und Vesser mit einer Umgebung, um die man sie einfach beneiden muss. Der Thüringer Wald ist ja auch toll! Da gibt es Berge, tiefe, verschlungene Täler, Wald, soweit das Auge reicht, und und und. Die Stadt selbst kann sich auch sehen lassen. Seit 2013 kann sie für das gesamte Stadtgebiet mit dem Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ werben und ist damit der größte in Thüringen! Erleben Sie eine gelungene Mischung aus alt und neu, eine kleine Großstadt mit kurzen Wegen!


Die kreisfreie Stadt liegt im Tal von Steina, Lauter und Hasel am Südwesthang des Thüringer Waldes in unmittelbarer Nähe des Rennsteigs, des wohl schönsten Wanderweges in Deutschland. Während der Marktplatz auf einer Höhe von 430 Meter liegt, steigen die das Zentrum umgebenden Berge steil auf. Der Suhler „Hausberg“, der Domberg, misst 675 Meter, der Döllberg in südöstlicher Richtung erreicht 760 m und der Ringberg im Nordosten 745 m. Das Stadtgebiet erstreckt sich oberhalb des Ortsteiles Goldlauter-Heidersbach bis hinauf ins Zentralmassiv des Thüringer Waldes auf eine Höhe von fast 1000 Metern und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer, Entdecker, Erlebnis- sowie Erholungssuchende und für Wintersportler immer eine gute Adresse. Im sehenswerten Stadtzentrum findet der Gast historisch wertvolle Gebäude. Das Wahrzeichen der Stadt, der Suhler Waffenschmied auf dem Marktplatz, ist Zeitzeuge einer jahrhundertealten Tradition der Herstellung von Jagd- und Sportwaffen.

Die Suhler Ortsteile – acht an der Zahl – sind allesamt zum Erholen und Urlaubmachen prädestiniert. Wichtshausen, Dietzhausen, Mäbendorf und Heinrichs liegen im Tal der Hasel, das links und rechts von dem sanftwelligen, dicht bewaldeten Buntsandstein-Vorgebirge gesäumt wird: Schneeberg-Höhenzug und Schorn-Gebirge, jeweils benannt nach den höchsten Erhebungen. Hier haben Menschen schon vor 3.000 Jahren ihre Spuren hinterlassen: Hügelgräber, alte Wallanlagen und Hohlwege. Am Oberlauf der Hasel liegt Suhl-Neundorf, 1318 als „Nuwendorff by Sule“ urkundlich belegt.
Die Natur ist immer einen Steinwurf nah, schließlich befindet man sich in der naturreichsten Stadt des Freistaates. Neben der Moderne finden Sie viel Traditionelles, das uralte Büchsenmacherhandwerk zum Beispiel, oder den historischen Bergbau, mit dem in Suhl alles angefangen hat. Genießen Sie Ihren Aufenthalt in der Stadt, nutzen Sie die zahlreichen Angebote zu jeder Jahreszeit, erholen Sie sich gut und nehmen Sie einen angenehmen Eindruck mit nach Hause.

www.suhl-tourismus.de

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