Zittauer Gebirge – (noch) ein Geheimtipp!

Nebel steigt aus den Wiesen empor. Die ersten Sonnenstrahlen lassen den Tau auf den Gräsern glitzern. Diamanten gleich schimmert er im sanften Morgenlicht. Der Tag erwacht. Atmen Sie erst einmal tief durch. Lauschen Sie der Stille. Die kann hier manchmal schon etwas lauter sein, aber es ist der liebliche Sound der Natur! Vögel zwitschern ihr Morgenlied. Der Wind bläst leise durch die Gräser, Bienen summen. Sie sind angekommen. Endlich! Nichts stört die Idylle. Alles was zählt, ist nur der Augenblick.

Die Sächsische Schweiz kennt Jeder.- klar! Etwas östlich davon liegt das Zittauer Gebirge. Das kleinste Mittelgebirge Deutschlands ist gerade für Familien mit Kindern ein echtes Wanderparadies. Unberührt und abwechslungsreich ist die Natur. Spannend und traditionell die Kultur.

Inmitten urwüchsiger Natur und entlang des blauen Bandes der Mandau erstreckt sich die über 1000-jährige Kulturlandschaft. Hier zeigt sich das Beste aus beiden Welten im Mix: etwas böhmisch und eine Prise sächsisch, doch überall mit liebenswürdigem Flair. Charakteristisch ist die Harmonie von Zittauer Gebirge, dem Olbersdorfer See, der Barock-Stadt Zittau und den liebenswürdigen Städten Löbau, Herrnhut, Ostritz. Idyllische Dörfer wie das malerische Waltersdorf strahlen noch immer einen Hauch Nostalgie aus. Die typischen Oberlausitzer Umgebindehäuser zeugen von jahrhundertealten Traditionen. Die Zeit scheint hier und dort stillzustehen. Die Entspannung tritt ganz von selbst ein.

Die Landschaft im Naturpark Zittauer Gebirge hat ihren ganz eigenen Reiz. Gebirgskamm, Vorland und Zittauer Talkessel bilden einen mannigfaltigen, rund 130 km² großen Naturraum. Märchenhaft muten die Figuren ähnlichen vulkanischen Kuppen und Sandsteinfelsen an. Schauen Sie selbst und entdecken Sie, warum diese so skurrile Namen wie „Brütende Henne“, „Goethekopf“ oder „Teekanne“ tragen. Die mystische Landschaft scheint mit ihren bizarren Naturformationen direkt einem Phantasy-Film entsprungen zu sein. Die Region ist von Sagen umwoben. Und nein! Sie sind nicht in einem Filmset gelandet. Selbst wenn Sie immer wieder das Gefühl beschleicht. Die schönsten Gemälde malt eben die Realität. Staunend werden Sie vor dem Berg Oybin stehen. Ähnlich einem riesigen Bienenkorb ragt das Sandstein-Massiv mit seinen 514 Metern Höhe in den Himmel. Gekrönt von den romantischen Ruinen der Burg- und Klosteranlage Oybin bildet es eine malerische Symphonie zwischen historischer Architektur und faszinierender Landschaft. Gebannt hielten die Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich diese immer wieder in ihren Bildern fest. Lange in Erinnerung bleiben die Fernsichten ins weite Land, zum Beispiel von der Lausche (793 m), dem Hochwald (749 m) und den Nonnenfelsen (537 m). Möchten Sie das „kleine Matterhorn“ bezwingen, wie der 569 m hohe Scharfenstein genannt wird? Nur zu: Leitern und Treppen machen den Aufstieg quasi kinderleicht.

Erobern Sie die reizvolle Landschaft. Ganz gleich, ob gemächliche Spaziergänger, Familien mit Kindern oder ambitionierte Sportler, für jeden hält die Region etwas bereit. Erleben Sie Sachsens jüngsten Naturpark im Dreiländereck der südlichen Oberlausitz. Auf Naturlehrpfaden, wie zum Beispiel dem Lausche-Hochmoor-Pfad ab Waltersdorf, beim Radfahren oder bei ausgedehnten Wanderungen werden Sie seinem Zauber verfallen.

Die Einwohner der Sächsischen Schweiz werden Sie mit Ihrer warmen Herzlichkeit und Gastfreundschaft schnell ins Herz schließen. Wo immer Sie auch auftauchen, Sie sind willkommen. Am Fuße der höchsten Erhebung der Oberlausitz, der Lausche mit 793 m, begrüßt Sie das der Erholungsort Waltersdorf. Hier befindet sich auch das umfangreichste zusammenhängende Ensemble von Umgebindehäusern. In den 660 zum größten Teil denkmalgeschützten Gebäuden, klapperten noch bis ins 19. Jahrhundert die Webstühle. Wanderwege und das Skiareal Lausche sind ideal für Aktive. Im TRIXI-Park vergnügen Sie sich beim Badespaß- oder entspannen in der wohltuenden Wellnesslandschaft.

Bergbauden dienten einst als Schutzhütten für Hirten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie von Wanderern entdeckt. Mittlerweile sind einige der schlichten Holzschuppen zu komfortablen Restaurants, Gasthöfe und Hotels ausgebaut. Dazu gehört auch das familiäre 3-Sterne-Hotel „Hubertusbaude“, das sich sanft in die Landschaft einfügt. Von der Hochwaldbaude, genießen Sie einen traumhaften Rundblick bis ins Riesengebirge. Schauen Sie doch mal im Berggasthof „Koitsche“ auf ein klassisches Käsefondue vorbei. Die Aussicht auf den Olbersdorfer See und die rund zehn Kilometer entfernte Stadt Zittau wird Sie begeistern.

Diese besonderen Augen-Blicke in der Sächsischen Schweiz Sie werden Sie verzaubern. Auf bald im Zittauer Gebirge.

© Fotos: TGG Naturpark Zittauer Gebirge

www.zittauer-gebirge.com

www.saechsische-schweiz.de

www.waltersdorf.de

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