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Limburg – Verwinkelte Altstadt zu Füßen des Doms

Das Wahrzeichen Limburgs, der Dom erhebt sich auf seinem Felsen hoch über das Lahntal. Foto: one more picture für die Stadt Limburg

Verwinkelte Gassen, schmucke Häuser, einladende Cafés, kleine Geschäfte mit ihren vollgestopften Schaufenstern, verschiedene Restaurants mit ganz unterschiedlichen Speisekarten, die für jeden Geschmack und Hunger etwas bieten. Das hört sich unwirklich an, ist aber durchaus real und keineswegs eine Stadt aus dem alten Modellbau oder einer zeitgemäßen Computeranimation. Wer die Altstadt von Limburg an der Lahn besucht, der findet sich in verwinkelten Gassen, zwischen schmucken Häusern, kleinen Geschäften wieder.

Am Limburger Bischofsplatz prägen Fachwerkhäuser die Silhouette, auf der anderen Seite des Platzes liegt der ehemalige Bischofssitz. Foto: one more picture für die Stadt Limburg

Limburg, das ist die Stadt mit dem Dom als Wahrzeichen, der auf einem Felsen hoch über der Lahn thront. Wer dieses beeindruckende Haus Gottes besuchen will, nimmt automatisch den Weg durch die Gassen. Es ist ein Ausflug in die Vergangenheit, denn auf diesem Fleckchen Altstadt steht eines der ältesten freistehenden Fachwerkhäuser Deutschlands aus dem Jahr 1289 und findet sich eine Anzahl von Fachwerkhäusern aus dem 13. Jahrhundert, wie sie sonst nur noch in Ettlingen zu finden ist.

Nur wenige Häuser aus Stein versammeln sich auf dem rund 13 Hektar kleinen Areal, der Dom gehört dazu oder auch der Walderdorfferhof, ein ehemaliger Adelssitz. Ansonsten Häuser aus Fachwerk und aus unterschiedlichen Epochen, die das felsige Gelände hoch zum Dom verdecken. Einige freie Plätze lassen mit ihren Namen noch auf ihre alte Verwendung schließen: Kornmarkt, Fischmarkt, Rossmarkt und am Bischofsplatz steht natürlich der alte Bischofssitz. Er ist weit weniger bekannt als das Gebäude eines Bischofs der jüngsten Vergangenheit, der jedoch Limburg unter anderem verließ oder verlassen musste, weil sein neues Haus doch etwas zu teuer geraten war.

Der Weg zwischen den Häusern entlang führt durch schmale Gassen, deren Namen noch auf die früheren Bewohner oder deren Beschäftigung hinweisen. Da gibt es die Fleischergasse, die Nonnenmauer, die Barfüßergasse, die zum Kloster und zur Kirche der Fransziskaner führte. Und an einigen Stellen der Altstadt wird Geschichte dann auch sehr persönlich, zum Beispiel am Brunnen auf der Plötze. Dort steht Ritter Friedrich von Hattstein, den die Limburger im 14. Jahrhundert zu ihrem Stadthauptmann gemacht hatten und der seine Stadt bis in den Tod verteidigte – dabei hatte er zuvor als Raubritter im nahen Taunus Angst und Schrecken verbreitet.

Die engste Stelle auf dem ehemaligen Handelsweg zwischen Köln und Frankfurt liegt in der Limburger Altstadt. Foto: one more picture für die Stadt Limburg

Die Limburger Altstadt ist gut allein zu erkunden. Besonders reizvoll lässt sich die Altstadt mit Hilfe von Altstadtführern oder Nachtwächtern kennenlernen. Weitere Informationen dazu und mögliche Buchungen sind über die Touristinfo des Verkehrsvereins möglich.

Touristinfo des Verkehrsvereins
Barfüsserstraße 2
65549 Limburg
Tel. (06431) 6166
touristinfo@stadt.limburg.de
www.touristinfo-limburg.de

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