Malerisches Erbe: Bernkastel-Kues – mittelalterliche Perle an der Mosel

Bernkastel-Kues, Foto: Berthold Werner

Streifzüge durch Bernkastel-Kues – Rund 1,5 Millionen Gäste aus aller Welt wandeln jährlich auf den Spuren der über 2000-jährigen Geschichte des romantischen Kleinodes an der Mosel. Zu beiden Seiten des Flusses gelegen bietet Bernkastel-Kues mit seinen Stadtteilen Andel und Wehlen eine Reihe von lohnenswerten Ein- und Ausblicken. Das „Zentrum der Mittelmosel“ hat rund 7.500 Einwohner und bezaubert durch sein intaktes mittelalterliches Stadtbild.

Bernkastel-Kues, Spitzhäuschen, Foto: Ferienland Bernkastel-Kues

Bernkastel-Kues, die verträumte Stadt

Der historische Stadtkern rund um den prächtigen Marktplatz zeigt einige der schönsten Fachwerkhäuser der Region. Reich verzierte Giebel und filigran gearbeitete schmiedeeiserne Schilder fangen den Blick der Besucher ein. Besonders sehenswert sind das Spitzhäuschen von 1416, das auf einem viel zu kleinem Sockel zu balancieren scheint, sowie das prunkvolle Renaissance-Rathaus von 1608. Zu den beherrschenden Bauwerken der Stadt zählt der 600 Jahre alte Turm der Pfarrkirche St. Michael, die mit ihrer Fülle an Kunstschätzen und reicher Ausstattung in der Region ihresgleichen sucht.

Bernkastel-Kues, Burg Landshut, Foto: DooFi / CC BY-SA 3.0

So viel Geschichte

„In Bernkastel-Kues erzählt beinahe jeder Stein eine Geschichte. Ob vom römischen Erbe, vom mittelalterlichen Bürgertum oder von Weinbau, Philosophie und Kirchengeschichte – unsere Gäste können hier jeden Tag neue Aspekte erleben und entdecken“, sagt Jörg Lautwein, Leiter des Mosel-Gäste-Zentrums. Wer die Geschichte von Bernkastel-Kues besonders anschaulich erleben möchte, sollte sich zum einzigen erhaltenen Stadttor – dem Graacher Tor – begeben, welches das Heimatmuseum der Stadt beherbergt. Hoch über den Weinbergen thront die Ruine der Burg Landshut, die im 14. und 15. Jahrhundert Sitz der Trierer Erzbischöfe und Kurfürsten war. Sie steht auf noch älteren Steinen: Das ehemals römische Kastell „Princastellum“ war Namensgeber für das heutige „Bernkastel“.

Bernkastel-Kues, Cusanusstift, Foto: Sir Gawain / CC BY-SA 3.0

Auf Spuren wandern

Der berühmteste Sohn der Stadt, Kardinal Nikolaus von Kues alias „Cusanus“, hat ebenfalls sehenswerte Spuren zurückgelassen. Das Haus, in dem der Philosoph, Mystiker und Naturwissenschaftler 1401 geboren wurde, zeigt eine ständige Ausstellung über sein Leben und Werk. Der große Gelehrte und Denker stiftete seiner Heimatstadt ein Hospital für 33 bedürftige Männer aus allen Ständen. Die spätgotische Stiftsanlage St.-Nikolaus-Hospital, die heute ein Alterssitz für Senioren ist, beherbergt mit der Cusanus-Bibliothek eine der kostbarsten privaten Handschriften-Sammlungen der Welt.

Gäste, die etwas mehr Zeit mitbringen, sollten einen Abstecher in den Stadtteil Wehlen machen. Hier finden Sie nicht nur die berühmte Wehlener Sonnenuhr, nach der die weltbekannte Riesling-Weinlage benannt ist, sondern auch das Kloster Machern. Dieses barocke Frauenkloster der Zisterzienser beherbergt ein Spielzeug- und Ikonenmuseum, eine Klosterbrauerei und eine Außenstelle des Bernkastel-Kueser Standesamtes für alle Paare, die es besonders romantisch lieben!

www.bernkastel.de

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