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Reisen mit Hund – ein Spaziergang durch Deutschland

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Wer seinen Vierbeiner mit in den Urlaub nehmen möchte, steht nicht mehr vor allzu großen Herausforderungen. Unterkünfte, Umgebung und Aktivitäten sind vielseitig auf Hundefreunde abgestimmt. Es gibt üppige Wiesen und Waldstrecken zum Wandern, weite Flüsse für Wasserspaß und Sport und sogar Strände zum Entspannen. Ein großer Teil von Reisenden verbringt seine Zeit mit Hund gerne in der Natur. Deshalb geht knapp über die Hälfte aller Hundebesitzer auch selten allein auf die Reise.

Dabei sollten Sie zur Vorbereitung auf eine frische Entwurmung und aufgefrischte Impfungen achten. Hier hilft der Tierarzt, gerade in der Ferienzeit. Je nach Reiseaufwand macht auch eine kleine Reisetasche Sinn. Darin enthalten sind Futter, Hygieneartikel und der Schlafplatz für den Hund. Decken, Leinen und das Lieblings-Spielzeug kommen ebenfalls mit. Ausweisdokumente und Rufnummern für Versicherung und Tierärzte sind essenziell. Besonders gewissenhafte Hundebesitzer denken zudem an Zeckenmittel und Erste-Hilfe-Kasten. Das Verreisen mit Hund ist also einfach gemacht.

Allgemein ist das Futter ein großes Thema unter vielen Hundefreunden. Im Urlaub kann das zusätzlich zur kleinen Herausforderung werden. Die Auswahl zwischen Rohfleischfütterung, Dosenfutter oder Trockenfutter ist groß. Nicht jedes Futter gibt es dabei im deutschlandweiten Einzelhandel zu kaufen. Premium Ernährung kommt meist direkt vom Hersteller. Da heißt es dann die richtige Menge zum Urlaubsort mitbringen oder den Hund für einige Tage auf anderes Futter umstellen. Doch die meisten machen das prima mit.

Kleinere Hunde sind in Hotels und Zimmerunterkünften manchmal lieber gesehen. Doch fragt man mal nach, sind auch große Hunde stets willkommen. Meist ist ein Anruf im Hotel ohnehin empfehlenswert. Hier wird sofort klar, ob der Hund nur geduldet wird oder ein erwünschter Gast sein kann.

Viele glauben, dass die Größe des Hotelzimmers ausschlaggebend für das Wohlbefinden des Hundes ist. Doch egal ob klein oder groß, es ist die Ruhe, die wichtig ist für den Hund. Für Mehrhundebesitzer bietet sich trotzdem meist eine Selbstversorgerunterkunft an. Auch naturnahes Camping ist unter vielen sehr beliebt. Eingezäunte Gärten und große Grünflächen machen den Alltag noch einfacher. Wer zudem im Winter oder in der nassen Jahreszeit verreist, der freut sich über ein großes Bad. Denn wenn der Vierbeiner mal wild durch das Blättermeer jagt, bleibt selten alles trocken.

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Die schönsten Reiseziele mit Hund

Nord- und Ostsee stehen für die Reise mit Hund hoch im Kurs. Bei rund 17 bis 21 Grad im Sommer ist die Luft angenehm frisch und bietet somit die ideale Basis für einen angenehmen Urlaub für Familien, Paare und Singles mit Hund. Auf den Inseln ist es gemütlich und voll schöner Natur. Manch eine hat besonders lange Wege über den Strand und bietet zudem auch einige Waldstücke als Abwechslung. Auch Aktivitäten rund ums Wattenmeer gibt es viele zu erleben. Bei den meisten ist der Hund ebenfalls gern gesehen.

Dank Wanderwegen und Ausflugszielen rücken auch der Süden und Südwesten von Deutschland ins beste Licht. Egal ob im Schwarzwald oder am schönen Bodensee, wichtig ist viel Bewegung und die Ruhe zum Entspannen. Deshalb werden sich auch bei einer gemütlichen Weinprobe im Herbst viele Hunde gerne zu den Menschen gesellen. An der Mosel ist hier das Angebot besonders vielfältig. Wird es dann Winter, reisen viele Hundebesitzer in den Süden. Die kleinen Pfoten werden dann im Schneegestöber bespaßt. Alles rund um München verzaubert mit Bergen und Wellnessabenteuer.

Wer gerne aktiv ist im Urlaub, findet ebenfalls seinen Platz. Durch passendes Training wird an der Hund-Mensch-Bindung gearbeitet und beide gleichzeitig ausgelastet. Regionale Hundeschulen bieten ihr Angebot oft auch für Urlauber an. Wer gerne im Wasser ist, für den bieten sich Kanu-Fahrten oder Stand-Up-Paddling an. Hindernis-Lauf nennt sich in der Hundewelt Agility-Training. Auch das ist bekannt und unter Hundefreunden gerne gesehen. Nach dem anstrengenden Nachmittag wird dann ordentlich eingekehrt. In Nürnberg, Berlin oder Thüringen sind regionale Spezialitäten auch unter Hunden bekannt. Ein leckeres Würstchen in der Semmel und noch eine Schüssel Wasser dazu – da wird kaum eine Fellnase meckern. Und keine Sorge: das Essen vom Tisch ist nicht üblich unter Hundefreunden – das gehört sich nicht.

Landesweit sind Restaurants, Biergärten und Kneipen meist gut auf Vierbeiner vorbereitet. Einen Rückzugsort für den Hund bietet hier der Platz unter kuscheligen Bänken oder auf dem Boden in der Ecke. Von hier aus kann er hervorragend beobachten oder sich entspannt zurückziehen. Viele Besitzer fragen nach den passenden Plätzen beim Wirt, denn Tische in der Nähe vom Durchgangsverkehr sind laut und unangenehm für den Hund.

Die angenehmsten Reisearten

Die beliebteste Art zu Reisen ist für Hundebesitzer das eigene Auto. Auf dem Beifahrersitz oder auf der Rückbank gesichert, ist der Hund für viele ausreichend im Auto verstaut. Ein Trugschluss, denn erst eine stabile Hundebox kann dafür sorgen, dass dem Vierbeiner auch bei einem Unfall nichts passiert. Holprige und kurvige Straßen führen übrigens auch bei Hunden zu Übelkeit und Schwindel. Da tun Pausen zusätzlich gut. Wenn es besonders schlimm mit der Reisekrankheit wird, helfen (wie bei uns Menschen) Medikamente.

Eine gemütliche Planung mit vielen Stopps ist zudem für die Tiere ein Muss. Die längeren Pausen und das Gassi an der frischen Luft helfen auch Fahrer und Beifahrer aufmerksam und wach zu bleiben. Roadtrips sind zudem unter jungen Menschen sehr beliebt. Hier macht das Reisen mit dem Camper oder dem Wohnmobil Sinn. Denn der Hund hat für ihn Wichtiges immer dabei und die gewohnte Umgebung bleibt für ihn erhalten. Es gibt keine Umstellung von Hotelzimmer zu Hotelzimmer und wenn es um die Hitzeverteilung geht, ist das auch hervorragend geregelt, denn meist heizt sich das Fahrzeug auch nicht so schnell auf.

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Bahnfahrten mit Hund sind in Deutschland ebenfalls kein großes Problem. Für kleinere und mittlere Hundegrößen gibt es passende Reisetaschen, die helfen und die Fahrt sehr komfortabel machen. Größere Hunde finden auf dem Boden Platz. Ein halbes Fahrtticket wird fällig und ein Maulkorb muss getragen werden. Doch das lohnt sich trotzdem! Denn Bahnfahren ist für Halter und Hund sehr klimaneutral. Hier muss sich zudem niemand um die passende Geschwindigkeit kümmern. Die Fahrt über die Gleise ist zügig und ruhig. Ein Sitzplatz am Fenster ist zudem spannend und abwechslungsreich. Ob das Wetter gut ist oder schlecht kann dem Reisenden ebenfalls egal sein. Es gibt keine verstopften Straßen und die Möglichkeit zur Bewegung zwischen den Kabinen ist auch ideal. Doch eine einzige Kritik, die bleibt erhalten: es fehlen die grünen Wiesen am Ende des Abteils.

Gar nicht empfohlen wird die Reise mit dem Flugzeug. Die laute und unruhige Umgebung tut den meisten Hunden nicht gut. Einige wenige Airlines fliegen sehr kleine Hunde im Passagierraum, doch die Tickets sind teuer und das Erlebnis nicht immer positiv. Hunde ab 8 kg müssen im Frachtraum verreisen und dazu meist bereits Stunden zuvor in ihre Transportboxen verladen.

Doch egal, auf welche Weise die Reise mit Hund losgehen und verlaufen wird – wichtig ist vor allem, dass man ihn mitnehmen kann! 

Gastbeitrag von thegassiexperience.de

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