Winterwanderung auf Jasmund

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Wie feiner Puderzucker hat sich ein weißer Schimmer über die Stämme der mächtigen Buchen im Nationalpark Jasmund gelegt. Die niedrig stehende Sonne schickt ihre goldenen Strahlen durch das Astwerk, bringt die blätterbedeckten Wege zum Leuchten, die Bäume werfen lange Schatten.

Die Luft ist kalt und rein, die Sicht klar. Wanderer, die den Hochuferweg zwischen Sassnitz und Lohme gehen, spüren die winterliche Kälte jedoch kaum. Zu einzigartig sind diese Ausblicke auf die Kreidefelsen mit der eisbedeckten Ostsee zu Füßen und der Ferne das leuchtende Blau des Meeres, das nur erahnen lässt, wo der Himmel anfängt. Nur noch übertroffen wird der Eindruck von der atemberaubenden Schönheit des Königsstuhls, eines der Wahrzeichen der Insel. Ganze 118 Meter hoch erhebt sich der Kreidefelsen, steil aufragend über der Ostsee. Von der Viktoriasicht aus ist dieses Wunder der Natur am besten zu bestaunen. Unwillkürlich macht sein Anblick ehrfürchtig. Die Aussicht vom Königsstuhl ist das Ziel vieler Wanderer, seit jeher ist es ein Ort der Faszination – schon Caspar David Friedrich, einer der berühmtesten Vertreter der Romantik, ließ sich auf dieser Wanderung, zwischen Buchen, Meer und Kreidefelsen für eines seiner berühmtesten Gemälde inspirieren.

Weit reicht der Blick von der Aussichtsplattform in die Ferne, in den Nachmittagsstunden färbt sich der Himmel über der See zu dieser Jahreszeit oft in zarten Rosa-Tönen. Zuweilen ist ein Schiff zu sehen. Es ist eine Szenerie, die noch lange im Gedächtnis bleibt. Um sich nach einer belebenden Winterwanderung aufzuwärmen, eignet sich ein Saunabesuch oder eine Wellnessanwendung wie Packungen oder Massagen – am liebsten mit dem „weißen Gold“ der Insel, die Kreide, die in vielen Wellnesshotels auf Rügen zum Einsatz kommt.

Bilder: © Tourismuszentrale Rügen / Christian Thiele

www.ruegen.de

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