Im äußersten Norden Sachsen-Anhalts liegt ein Stück Altmark, das nicht laut sein muss, um in Erinnerung zu bleiben. Weite Landschaften, Elbe und Aland, kleine Dörfer, jahrhundertealte Kirchen und mittendrin die Hansestadt Seehausen (Altmark): Die Region Seehausen ist ein Reiseziel für Menschen, die gern genauer hinschauen und unterwegs auch einmal die Ruhe genießen.
Schon von Weitem weisen die beiden Türme der St. Petri-Kirche den Weg nach Seehausen. Die Stadt wurde 1174 erstmals urkundlich erwähnt und blickt auf eine lange Geschichte als Handels- und Hansestadt zurück.

© IMG Sachsen-Anhalt mbH/Christian von Polentz
Die St. Petri-Kirche liegt an der Straße der Romanik. Im Inneren befinden sich unter anderem ein spätromanisches Stufenportal, ein romanischer Triumphbogen und ein Altar, reich an spätgotischen Schnitzfiguren.
Nach dem Aufstieg zur ehemaligen Türmerwohnung in 45 Metern Höhe bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Hansestadt Seehausen, das Elbtal und die nördliche Altmark. Auch das Beustertor und Reste der historischen Stadtmauer erzählen von vergangenen Jahrhunderten.
Doch wer die Region kennenlernen möchte, sollte den Blick über die Stadtgrenzen hinaus schweifen lassen. Entlang von Elbe und Aland prägen Wiesen, Felder, Deiche und kleine Ortschaften die Landschaft.

© Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark)/ Juliane Güntzel
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad lässt sich die Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark) wunderbar in ihrem eigenen Tempo entdecken. Zwischen Natur und Kultur warten dabei immer wieder besondere Orte und Geschichten.

© IMG Sachsen-Anhalt mbH/Christian von Polentz
In Bömenzien erinnert einer der wenigen erhaltenen Grenztürme an die Zeit der deutschen Teilung. Der frühere Grenzraum ist heute Teil des Grünen Bandes – Naturraum und Erinnerungslandschaft zugleich.

© Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark)/ Juliane Güntzel

© IMG Sachsen-Anhalt mbH/Christian von Polentz
Dorfkirchen, Heimatstuben und Museen bewahren darüber hinaus regionale Geschichten und traditionelles Handwerk. Im Turmuhrenmuseum der Hansestadt wird beispielsweise die Geschichte des Uhrmacherhandwerks sichtbar und hörbar. Und die Region lebt: Feste, Vereine, Begegnungen und das Engagement der Menschen gehören genauso zu ihr wie ihre stillen Landschaften. Gemeinschaft, Lebensfreude und eine Stadt, die ihre Geschichte nicht nur bewahrt, sondern gemeinsam feiert.

© Zeitgeist Foto&Film
Vielleicht liegt gerade darin der besondere Reiz dieser Region: Hier darf eine Reise noch Entdeckung sein. Zwischen Hansestadt und Dorf, Kultur und Natur, Geschichte und Gegenwart gibt es Raum zum Radfahren, Spazieren, Staunen und zum Durchatmen.
Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark)
Große Brüderstraße 1
39615 Seehausen (Altmark)
Tel. 039386 982-0
info@vgem-seehausen.de
www.seehausen-altmark.de

