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Aktiv am Bodensee: Urlaub in der blau-grünen Freizeitarena

Radfahren am Bodensee Foto: Isabell Munck, Internationale Bodensee Tourismus GmbH

Wandern und Radfahren, Baden und Segeln, Skijöring und Schneeschuhwandern – der Bodensee ist das perfekte Reiseziel für alle mit Hummeln im Hintern. Actionreiche und überraschende Angebote in Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein machen die Region zum Eldorado für Bewegungshungrige. Man kann den See mit dem Rad umrunden und jeden Stopp zur Abtauchpause machen. Für Gipfelkreuzsammler ist es nur ein Katzensprung vom Ufer in die nahen Alpen, wo auch Mountainbiker, Wintersportler und Panoramasüchtige glücklich werden. Sportliche Klassiker und aufregende Aktiv-Abenteuer bieten an 365 Tagen im Jahr tausend Möglichkeiten.

Wandern, Foto: Liechtenstein Marketing

Mehr als des Müllers Lust

Jakobspilger folgen der Muschel seit hunderten von Jahren auf zwei Routen durch die Bodenseeregion. Entweder über Bregenz und St. Gallen oder auf dem Schwabenweg durch Konstanz geht es via Einsiedeln weiter Richtung Santiago di Compostela. Auch auf über einem Dutzend Premiumwanderwegen auf der deutschen Seeseite ist der Weg das Ziel. Das deutsche Wanderinstitut zeichnete diese Routen als besonders abwechslungsreich und naturnah aus, eine dichte Beschilderung sorgt dafür, dass auch Wanderanfänger nicht falsch abbiegen. In Liechtenstein liegen 32 Gipfel über 2000 Metern. Am höchsten ist der Vordere Grauspitz. Auf 2.599 Metern hat man einen beeindruckenden Panoramablick auf den Rätikon und die Nachbarstaaten. Kinder werden auf Erlebnisspaziergängen (zum Beispiel auf dem Thurgauer Fabelweg) zu kleinen Wanderfans. Auf der Südseite des Sees locken Bergwandertouren immer wieder mit Bodenseeblick. Wer die Aussicht ohne Aufstieg will, fährt mit einer der zahlreichen Bergbahnen auf Pfänder, Säntis und Co.

Tour de Bodensee mit Bergetappen nach Wahl

Der Bodenseeradweg ist eine der beliebtesten Fahrradrouten Europas. Ohne nennenswerte Steigung schmiegt sich der Weg ans Ufer. Apfelblüte, Badezeit und Weinfeste ganz in der Nähe liefern abwechslungsreiche Pausengründe. Je nach Fitness und Laune bewältigt man die Seeumrundung per E-Bike oder Rennrad, in kleinen Etappen oder kombiniert mit einer Mountainbike Tour in die Alpen. Ein Gepäcktransport (nur im Uhrzeigersinn) macht das Treten leichter. Ein Stück vom Ufer entfernt locken in Oberschwaben, im Hegau und in Liechtenstein gut ausgebaute Radwegnetze um das Umland zu erkunden. Interessant für Experimentierfreudige: Viele Radverleihe bieten auch Tandems und Liegeräder an.

Anschnallen und Abdüsen

Wer in der Ostschweiz auf acht Rädern unterwegs ist, fährt auf glattem Untergrund. Skater freuen sich über ein gut ausgeschildertes Wegenetz in den Kantonen Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau, das als eines der besten in Europa gilt. Auf der Skate-Route zwischen Kreuzlingen und Romanshorn rollt man meist direkt am Bodenseeufer entlang. Die Pisten des Rhein Skate gehen auf Europas Inline-Pioniere zurück. Als noch niemand so recht wusste was Skates überhaupt sind, wurden hier die ersten Skater auf dem Rheindamm und entlang des Bodensees mit neugierigen Blicken beobachtet. Super für den Skate-Nachwuchs: Rund 90% der Route verlaufen auf autofreien Wegen.

Stand-up Paddling am Bodensee Foto: Achim Mende, Internationale Bodensee Tourismus GmbH

Planschbecken für Seepferdchen und Freischwimmer

An unzähligen Badestellen und Strandbädern zeigt sich die Bodenseeregion von ihrer erfrischendsten Seite. 273 Uferkilometer umgeben den See, der sich immer wieder mit neuen Aussichten präsentiert. Am westlichen Bodensee taucht man mit Blick auf das nahegelegene andere Ufer in romantisch-idyllischer Atmosphäre ab. Am weiten Obersee erstreckt sich die Wasserfläche bis zum Horizont, an dem die Alpen sich je nach Lichtstimmung und Jahreszeit immer neu präsentieren. Wenn das Wasser lieber etwas kühler sein soll, bietet sich ein Besuch der Flussbäder an Rhein und Seerhein an. Am Bodensee ist nicht nur im Sommer Badesaison, in modernen Thermen kann man rund ums Jahr die Seele im Wasser baumeln lassen. Drei Thermalbäder liegen direkt am Bodenseeufer, an der Schwäbischen Bäderstraße kann man jeden Wochentag wo anders abtauchen.

Segeln am Bodensee für Kinder Foto: Achim Mende, Internationale Bodensee Tourismus GmbH

Seemannsglück zwischen Luv und Lee

Vom Boot an einer einsamen Stelle ins Wasser zu springen gehört zu den Highlights eines Urlaubs am Bodensee. Ruder- oder Tretboote gibt es an vielen Verleihstationen, auch mit Kanus oder Kajaks gleitet man nach einer kurzen Einweisung flott übers Wasser. Etwas mehr Übung braucht es fürs Stand-up-Paddling und Wakeboarden. Neben allen Trendsportarten auf dem Wasser bleibt Segeln jedoch die unangefochtene Königsdisziplin. Bei Schnupperkursen bekommt man schnell ein erstes Gefühl dafür, wie man mit einer Jolle übers Wasser gleitet. Wer mit einem Bodensee Schifferpatent aus dem Urlaub nach Hause kommt, hat einen europaweit anerkannten Segelschein in der Tasche.

Naturspektakel und Flauschtierfütterung

Auf der Blumeninsel Mainau bestaunen jährlich 1,2 Millionen Besucher Rosen, Dahlien und Tulpen. Der Spaziergang über die weitläufige Insel wird oftmals zur blumigen Fotosafari. Etwas schwerer einzufangen sind die Motive in Salem auf dem Affenberg. 200 Berberaffen leben hier völlig frei in einem 20 Hektar großen Waldgebiet und fressen zahmen Besuchern gratis ausgeteiltes Popcorn aus der Hand. Etwas mehr Geduld braucht man am Bodensee beim Beobachten von Zugvögeln. Bis zu 250.000 Tiere legen hier einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Süden ein, mehrere Riedgebiete stehen deswegen unter Naturschutz. Mit dem Rheinfall in Schaffhausen liegt der größte Wasserfall Europas, in der Bodenseeregion. Auf 150 Metern Breite stürzt der Rhein 23 Meter über die Felsen hinab. Wer nicht auf Augenhöhe staunen will, hängt sich in den Baumwipfeln des Adventure-Parks Rheinfall bei Wasserfallblick in die Seile.

www.bodensee.eu

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