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Das Eifelstädtchen Mayen

© Stadt Mayen

Geschichte zum Anfassen

© Seydel

Das Eifelstädtchen Mayen hat eine bedeutende Geschichte. Von hier aus gingen Mühlsteine in die ganze Welt und auch der hier abgebaute Schiefer hat es weit geschafft. In den drei interaktiven Themenmuseen der Stadt kann ausprobiert und Geschichte anschaulich erlebt werden.

© Kappest/Vulkanpark

Die Erlebniswelten Grubenfeld präsentieren, als eine Station des Vulkanparks, den Basaltabbau über die Jahrhunderte hinweg. Bis heute zeugt davon das Grubenfeld: eine bizarre Bergbaulandschaft aus Steinbrüchen und Bergwerken. Die wunderschöne Landschaft ist heute das Zuhause von abertausenden Fledermäusen und dadurch zum Naturschutzgebiet geworden. Außerdem ist das Grubenfeld Teil des Eifeler Mühlsteinreviers, welches sich derzeit im UNESCO-Weltkulturerbe-Antragsverfahren befindet.
Von der schweren Arbeit in diesem Revier berichten immer von 15. März bis einschließlich 2. November die „SteinZeiten“ – die Museumsmeile der Erlebniswelten Grubenfeld. Dort darf man selbst zum Steinarbeiter werden. Außerdem können Besucher auch auf Schatzsuche im weitläufigen Außengelände gehen – hier gibt es zwei Varianten, eine für Kinder und eine für Jugendliche bzw. Erwachsene. Die optionale Teilnahme an der Schatzsuche ist im regulären Eintrittspreis inbegriffen.

Wer dann noch viel Wissensdurst übrig hat, der ist auch in der sagenumwobenen Genovevaburg herzlich willkommen. Sie beherbergt das Eifelmuseum und das Deutsche Schieferbergwerk.

Zeitreise

Die Zeitreise durch die Eifel startet bei den urwüchsigen, schon lange untergegangenen Naturlandschaften und führt bis zu den kultivierten Landschaften der Eifel von heute. Man begegnet Menschen, die im rauen Klima den kargen Böden ihr Überleben abtrotzten. Hilfe suchte man bei Göttern und Heiligen, fürchtete Hexen und Dämonen. An zentralen Orten des Mittelgebirges entstanden Städte, entwickelten sich Handwerk und Industrie. Das Leben in der Eifel ist von historischen Ereignissen der europäischen Geschichte überschattet.

Bei “Müllers Jupp”

Im Schieferfelsen unter der Burg ist aus der Zeit des letzten Weltkrieges ein Stollensystem zurückgeblieben. Die Stollen erzählen nicht nur die Geschichte des Schutzbunkers, sondern bilden auch die Kulisse für das Deutsche Schieferbergwerk. In den unterirdischen Gängen stehen alte Loren, Seilsägen, riesige Schreitbagger und 20 Kilogramm schwere Presslufthämer.

© Stadt Mayen

Dort erzählt „Müllers Jupp“ von der Arbeit in den Steinbrüchen und der Besucher kann bei einer simulierten Lorenfahrt selbst erleben, wie sich die Bergmänner fühlten.

Geöffnet oder nicht? Aktuelle Öffnungszeiten und weitere Infos gibt es unter:

www.museumswelten-mayen.de
Tel.: 02651 – 498508

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