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Kulinarik, Kultur und Natur für die ganze Familie: Die fünf schönsten Themenwanderungen für den Herbst im Chiemsee-Alpenland

© Chiemsee-Alpenland Tourismus, R. Nitzsche

Das Chiemsee-Alpenland zeigt sich auch im Herbst von seiner schönsten Seite: Goldene Wälder, klare Fernsicht und angenehme Temperaturen laden dazu ein, die Umgebung aktiv zu entdecken. Die vielfältigen Themenwanderungen machen den Weg selbst zum Ziel und bereichern große wie kleine Wanderfreunde mit spannenden Einblicken in Natur, Geschichte und Kultur. Was bei einem gelungenen Ausflug nicht fehlen darf, sind die kulinarischen Schmankerl, die die Region zu bieten hat. Zahlreiche Almhütten, Berggasthöfe, Hofläden und Direktvermarkter entlang der Routen laden zu genussvollen Pausen und Stärkung ein. Informationen und Tipps zu den Themenwanderungen sind online im Tourenportal von Chiemsee-Alpenland Tourismus zu finden.

Weg der Waldapotheke Sachrang © Herbert Reiter
  1. Waldapotheke in Sachrang: Heilpflanzen entdecken im Bergsteigerdorf

Der familienfreundliche Waldlehrpfad „Waldapotheke“ vermittelt spannendes Wissen über die heimische Flora und Fauna. Die informativen Tafeln entlang des Weges geben lehrreiche Auskünfte zu den botanischen Erkennungszeichen und medizinischen Verwendungen der Pflanzen. Der Rundweg bietet auch eine kinderwagengerechte Version, bei der große Steigungen vermieden werden können. Die Tour dauert ungefähr eine Stunde und die beste Saison dafür ist Mai bis Oktober. Gemütliche Einkehrmöglichkeiten auf der Tour sind das italienische Restaurant im Hotel zur Post oder der Sachranger Dorfladen mit regionalen Produkten und einer kleinen Kaffee-Ecke.

Spielstation Sagenweg Hocheck © Chiemsee-Alpenland Tourismus, Josefine Unterhauser
  1. Spiel- und Sagenweg am Erlebnisberg Oberaudorf-Hocheck: Fantasie und Abenteuer für die ganze Familie

Zwergenhäuschen, Wackelbrücke, Balancierbalken und Sagenbücher machen diesen Wanderweg zum idealen Familienausflug. Der „Spiel- und Sagenweg“ nimmt Groß und Klein mit auf eine abenteuerliche Entdeckungstour am Hocheck in Oberaudorf. Neben der Spielmöglichkeiten finden sich entlang des Weges auch einige Sagenbücher. Der Weg endet bei der Mittelstation der Bergbahn und je nach Jahreszeit und Laune gelangt man mit dem Sessellift, zu Fuß, mit der Sommerrodelbahn oder dem Oberaudorfer Flieger zurück ins Tal. Die beste Zeit für den Spiel- und Sagenweg ist Mai bis Oktober. Der Berggasthof Hocheck liegt neben der Bergstation und eignet sich für eine Pause auf der großzügigen Sonnenterrasse mit Blick auf das Alpenpanorama.

Mammuts auf dem Erlebnisweg Ratzinger Höhe © Chiemsee-Alpenland Tourismus/Horack
  1. Erlebnisweg Ratzinger Höhe: Wandern mit Weitblick

Ein beeindruckendes Holzmammut, ein Waldxylophon und ein Aussichtsturm aus Tannenholz: Das sind drei der zwölf interaktiven Stationen, die das ganze Jahr über erlebbar sind. Der „Erlebnisweg an der Ratzinger Höhe“ verknüpft Informationen über die Eiszeit, die heimische Vogelwelt und regionale Waldtypen mit eindrucksvollen Ausblicken auf den Chiemsee und Simssee sowie die nahen Alpen. Wer unterwegs eine Pause einlegen möchte, findet gemütliche Liegestühle oder kehrt im Gasthof Weingarten ein. Besonders sehenswert entlang des Weges sind auch die Schnapsbrennerei mit Hofladen Fritznhof und der historische Itakerhof aus Schlackengestein. Eine kürzere Variante des Weges beginnt in Greimharting.

Jenbachweg der Wendelstein Streifzüge © A.Mittermeier/Archiv der Wendelsteinbahnen
  1. Wendelstein Streifzüge Jenbachweg: Auf den Spuren des Wassers

Ein weiteres Highlight in der Region ist der „Jenbachweg“, bei Bad Feilnbach. Der rund viereinhalb Stunden lange Streifzug führt vom Tal bis zur Quelle des Jenbachs am Wendelstein, der geschiebereichste Wildbach Deutschlands. Die liebevoll gestaltete Figur der Wasser-Nixe „Jeni“ begleitet Wandernde entlang des interaktiven Pfads und vermittelt spielerisch Wissen zum Thema Wasser. Wer eine kürzere Variante der Tour bevorzugt, wählt den Weg „Jenbachparadies Wasserwissen“, der besonders für Familien mit kleinen Kindern geeignet ist. Beide Varianten lassen sich zwischen Mai und Oktober am besten erwandern und verbinden Naturbeobachtung mit Umweltbildung.

transit art Rosenheim © Oberbayern.de/Jens Scheibe – transit art: Guido Palmadessa
  1. *transit art walk Rosenheim: Kunst auf Schritt und Tritt

Der urbane Stadtwanderweg „transit art walk“ durch die Rosenheimer Innenstadt verwandelt bei Tag und Nacht die Stadt in ein kostenloses Freilichtmuseum. Die Städtische Galerie veranstaltet seit 2020 das „transit art“- Festival, bei dem nationale und internationale Künstler jeweils im Juli das Stadtgebiet zu ihrer Leinwand machen. Beim Entstehungsprozess können Zuschauende die Arbeit der Künstler und Künstlerinnen beobachten und mit ihnen ins Gespräch kommen. So sind bereits 35 kreative Murals entstanden, die jederzeit bewundert werden können. Der Rundgang beginnt am Bahnhof, führt durch die Altstadt über den Inn und die Mangfall bis zum Lokschuppen und endet wieder am Hauptbahnhof. Zahlreiche Cafés, Eisdielen und Restaurants entlang der Strecke laden zum Innehalten und Genießen ein.

www.chiemsee-alpenland.de

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