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Norden, Osten, Süden, Westen… Welche Radtouren sind am besten?

Ostsee Ferienland, © www.ostsee-schleswig-holstein.de, Oliver Franke

Spannend, erholsam, gesund und abwechslungsreich – Deutschland ist flächendeckend ein Radfahrer Paradies par excellence. Dabei sind das gut ausgebaute Netzwerk und die einfachen Beschilderungen schon beinahe Nebensache – das Land überzeugt vor allem mit seiner landschaftlichen Vielfalt: von einsamen Küstenstreifen über gemütliche Ortschaften bis hin zu majestätischen Bergwelten – die Bundesrepublik hat von allem etwas. Und von all dem ganz viel.

Der Norden: 1.100 Meter Meerpanorama

Lippen, die nach Salz schmecken, vom Wind zerzauste Haare, Wellenrauschen als Hintergrundmusik – der Ostseeküsten-Radweg gehört zu den beliebtesten Strecken Deutschlands und wohl auch zu den erholsamsten. Rund 1.100 Meter Meerpanorama und das beinahe ganz ohne Steigerung. Außerdem kann man sich auf dieser Strecke von der deutsch/dänische Grenze in Harrislee bis nach Usedom auch wirklich nicht verfahren, das Meer ist schließlich ständiger Beifahrer. Kaum ein Radfahrer wird die gesamte Strecke auf einmal zurücklegen, nicht einmal mit einem E-Bike. Wer aber gut plant, kann sich die Rosinen rauspicken und zwischendurch einfach heimlich in den Zug steigen.

Elberadweg in Dresden, ©TVSSW, Sylvio Dittrich

Ostdeutschland: Auf zwei Rädern durch das Elbsandsteingebirge

Der Elberadweg war lange die Nummer eins unter den Radwegen des Landes. Kein Wunder: Die Gaststätten und Hotels auf der rund 1.300 Kilometer langen Strecke sind bestens auf Radler eingestellt, bieten neben sehr guten Abstellmöglichkeiten oft auch einen Reparaturservice an. Außerdem ist sein flaches Höhenprofil ideal für alle Radfahr-Niveaus und die Landschaften sind wunderschön abwechslungsreich. Besonders viele Highlights bietet der rund 40 Kilometer lange Abschnitt im Elbsandsteingebirge inmitten der Sächsischen Schweiz: terrassierte Weinberge, eine urwüchsiger Natur, viel Wasser und die majestätischen Tafelberge. Wow.

© Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

Sonnig durch den Süden

Es gibt zahlreiche malerische Radtouren im Süden des Landes, die an imposanten Bergketten vorbeiführen, an glitzernden Seen und urigen Tälern. Aber eine punktet ganz besonders: die Albtäler-Radtour. Der 186 Kilometer langer Radfernweg in Baden-Württemberg führt durch acht Täler der Schwäbischen Alb und wird in fünf Etappen bewältigt – Abwechslung ist hier also garantiert.

radrevier.ruhr, ©RTG, Jochen Tack

Der Westen – keine Gnade für die Wade

Zwischen dem Sauerland und der Metropole Ruhr wartet das 240 Kilometer Radfahrvergnügen RuhrtalRadweg. Die 4**** Qualitätsradroute startet an der Ruhrquelle am Ruhrkopf bei Winterberg und endet an der Rheinorange in Duisburg. Postkarten-Aussichten, romantische Dörfer und pulsierende Städte erleben die Radler unterwegs. Doch nicht nur der Wechsel zwischen Wäldern, Wiesen und Burgen macht den RuhrtalRadweg so interessant – vor allem beeindruckt die Symbiose aus Natur und Industriekultur.

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