Weiß und eiskalt: Aus Schnee wird Kunst

Weiß und eiskalt: Aus Schnee wird Kunst

Mit zwei außergewöhnlichen Events lockt der kleine Wintersportort Bernau in den südlichen Schwarzwald: Vom 25. bis 28. Januar steigt mit acht internationalen Bildhauerteams das 2. Schwarzwälder Schneeskulpturen-Festival, kurz darauf wird das zweitgrößte Schneelabyrinth der Welt gebaut.

Bernau Schneeskulpturen-Festival 2018 Lageplan

Erst sind es nur riesige Schneewürfel, einige Tage später dann großartige fantasievolle Figuren: Vom 25. bis 28. Januar veranstaltet Bernau im südlichen Schwarzwald das 2. Schneeskulpturen-Festival. Acht Bildhauerteams gehen mit Spaten, Schaufeln und Schäleisen ans Werk, hauen und schmirgeln aus 3x3x3 Meter großen Schneeblöcken ihre markanten Kunstwerke heraus, verwandeln ein kleines Plateau im Bernauer Skigebiet in eine große Freiluftwerkstatt. 2017 begeisterten Eisbären, Pinguine, ein Dorffuchs, eine Eiskaskade oder ein wilder Wode rund 5.000 Besucher.

Kaskade, Pinguine und Fuchs. Foto: Christoph Wasmer

International und spektakulär

„Die Resonanz auf das 1. Festival war beim Publikum so überwältigend, dass wir dieses Jahr acht statt sechs Skulpturen bauen lassen“, so Werner Baur, Leiter der Tourist-Information. Beworben haben sich Teams aus Italien, Schweden, Deutschland, Schweiz und den USA. „Mit von der Partie sind natürlich auch Teams aus Bernau, denn unser Ort blickt auf eine lange Holzbildhauer-Tradition und nun wird statt Holz der Schnee modelliert, was eine ziemliche Herausforderung ist“. Auch in den Abendstunden locken die Macher zum Festivalgelände. Die Skulpturen sind farbig illuminiert, am Samstagabend gibt es eine spektakuläre Ski-Show mit Musik, Fackelabfahrtslauf sowie Feuerwerk.

Noch der letzte Schliff an der Schneeskulptur „Der Wode“. Foto: Heike Budig
Eisbär. Foto: Birgit-Cathrin Duval

Zweitgrößte Schneelabyrinth der Welt

Gleich danach startet die nächste Winterattraktion im Bernauer Hochtal: Ab 29. Januar bauen beim Loipenzentrum Bernau mehr als 250 Helfer das z.Z. zweitgrößte Schneelabyrinth der Welt. „Die vielen Helfer braucht es mindestens, um aus Tausenden Schneequadern das 48 mal 48 Meter große Bauwerk mit seinen zwei Meter hohen Wänden in einer Woche fertig zu stellen“, erläutert Andreas Mutterer, der Initiator des Labyrinths. Gut ein Kilometer lang ist der Weg ins Innere zur sechs Meter hohen Schneepyramide und man verliert zwar schnell die Orientierung, „verlaufen kann man sich jedoch nicht“, so Mutterer.

Schneelabyrinth. Foto: Loipenzentrum Bernau

Gebaut wird das Labyrinth vom 29. Januar bis 3. Februar, danach ist es geöffnet vom 4. bis 11. Februar von 14 bis 21 Uhr.
Der Besuch der Open-Air-Galerie ist frei, der Besuch der Skishow kostet sechs Euro, das Schneelabyrinth acht Euro. Skulpturen und Schneelabyrinth sind so lange zu sehen, wie es die Witterung erlaubt.

 

Feuerwerk zum Abschluss der Skishow. Foto: Manfred Schön

Infos zu den Winterhighlights gibt es bei der Tourist-Info Bernau
Tel. 07675 160030
www.schneeskulpturen-schwarzwald.de
www.loipenzentrum.de

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