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Das Erzgebirge erleben: Neuhausen

Blick auf Neuhausen im Erzgebirge, Foto: Leviathan1983/CC BY-SA 3.0

Das Erzgebirge erleben – Dafür finden Sie sowohl im Ort, als auch in der Umgebung lohnenswerte Ziele.
Egal ob auf „Schusters Rappen“, mit dem Fahrrad oder den Skiern im Winter, Ihrem eigenen PKW oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – Möglichkeiten gibt es in Hülle und Fülle.

Nussknackermuseum / Foto: René Röder

Erstes Nussknackermuseum Europas

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus finden Sie gleich mehrere lohnenswerte Ziele, die Sie sich als Gast der Gemeinde keinesfalls entgehen lassen sollten. Eine dieser Sehenswürdigkeiten hat Neuhausen zu Weltruhm verholfen: Hier steht er: “Der größte Nussknacker der Welt”. Ihm, genauer gesagt, seinem Besitzer, verdankt unser Ort eine Veranstaltung, die alljährlich zahlreiche Gäste aus nah und fern anzieht. “Das Nussknackerfest”.
Dieser Nußknacker ist besonders stolz auf seinen eigenen Eintrag im Guinessbuch der Rekorde. Aber er ist mit seinem Rekord nicht allein: Nur wenige Schritte trennen Sie von einer der größten Nußknackersammlungen der Welt und einige Meter weiter begegnen Sie gleich dem nächsten Rekordinhaber: “Die größte Spieldose der Welt”.

Glashüttenmuseum / Foto: René Röder

Erzgebirgisches Glashüttenmuseum

Ein Erlebnis der ganz anderen Art ist ein Besuch in unserem, seit 1996 bestehenden „Erzgebirgischen Glashüttenmuseum“. Es befindet sich in der historischen Fronfeste unweit vom Schloß Purschenstein. Es beherbergt Zeugnisse einmaliger Art von der einstigen Glasmacherkunst im Erzgebirge, die bis in die Besiedlungszeit um 1200 zurückreicht und bereits für das Mittelalter den Begriff „Glasland“ für diese Region rechtfertigt.
Auf neuesten Forschungsergebnissen basierend, gewährt das Museum Einblicke in die über 800-jährige Geschichte der Glasherstellung im sächsisch-böhmischen Erzgebirge. Diese erfuhr mit der Glashütte Heidelbach (15. bis 19. Jahrhundert) bei Neuhausen / Seiffen einen Höhepunkt, wovon nicht zuletzt ihre Lieferungen hochwertiger Produkte an den Fürstenhof in Dresden künden. Bedeutung und Ausstrahlung hiesiger Glashütten reichten, wie die Ausstellung zeigt, weit über den erzgebirgischen Raum hinaus. Die Exposés präsentieren die Vielfaltigkeit des Werkstoffs Glas in Farbe, Form und Verarbeitung. Am Modell einer historischen Glashütte lässt sich die Herstellungstechnologie von einst nachvollziehen. Als Besonderheit werden die Einflüsse der Heidelbacher Glasmacher auf das traditionelle Holzgestalten der Region dargestellt.

Technisches Museum „Alte Stuhlfabrik“ / Foto: René Röder

Technisches Museum „Alte Stuhlfabrik“

Neuhausen – einst Hochburg der Sitzmöbel- und Stuhlproduktion. Kaum etwas erinnert heute noch an das traditionsreiche Handwerk des Stuhlbaus, welches in der Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Anfang nahm.
Gäbe es da nicht das „Technische Museum – Alte Stuhlfabrik“. Bei einem Besuch gewinnt man fast den Eindruck, als wären die Arbeiter gerade nach Hause gegangen. Hier können Sie den Werdegang vom rohen Holzbrett bis zum fertigen Stuhl verfolgen. Im gleichen Gebäude befindet sich auch die ständige Ausstellung „Möbel im Wandel der Zeit“. Und so mancher Besucher hat schon festgestellt: „Genau, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Schön, dass es sowas gibt.“
Ein ganz besonderer Höhepunkt ist der zweimal im Jahr stattfindende „Tag des historischen und traditionellen Handwerks“. Hier haben Sie die Möglichkeit den Handwerkern über die Schulter zu schauen und so manch bereits vergessenes Handwerk neu oder wieder zu erleben.

Flugzeugmuseum Cämmerswalde, Foto: Norbert Kaiser/CC BY-SA 2.5

Flugzeugmuseum Cämmerswalde

Ja, es gibt im Ortsteil Cämmerswalde sogar einen Flugplatz. Na gut, starten und landen geht dort nicht. Aber dafür kann man echte Flugzeuge bewundern. Hier haben nämlich ein Passagierflugzeug IL14, ein Jagdflugzeug MIG 21 und ein Hubschrauber vom Typ MI-2 ihren endgültigen Standort gefunden. Nehmen Sie doch einfach mal in der IL-14 Platz und lassen sie sich zurückversetzen in die 70-er Jahre. Und wer lieber mit der Bahn reist – auch kein Problem – dafür dreht die Gartenbahn ihre Runden. Und wenn sich dann so langsam der Hunger einstellt lohnt sich ein Besuch in der „Gaststätte am Flugzeug“.

www.neuhausen.de

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