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Von Wein- und Bierfranken im Naturpark Haßberge bis in den nördlichen Steigerwald

Gutshof Andres, © Simon Kogej

Urlaub mit Freunden und der Familie an der Nahtstelle

Der Blick in die fruchtbaren Weinberge, der Geruch von frischem Fisch und fränkischem Spargel in der Luft, sanfte Sonnenstrahlen im Gesicht und in der Hand ein Glas des charaktervollen Frankenweins – das sind die unverfälschten Genüsse vom Naturpark Haßberge bis in den nördlichen Steigerwald.

Der Naturpark Haßberge liegt im sonnenverwöhnten Norden Bayerns zwischen dem Weltkulturerbe Bamberg und der Residenzstadt Würzburg. Und obwohl dieser malerische Landstrich voller alter Streuobstwiesen, bunter Mischwäldern, romantischen Fachwerkdörfern und alten Stadtmauern auch heute noch nahezu unentdeckt ist, wurde er doch schon immer vom kulturellen Reichtum verschiedenster Epochen geprägt.

Schloss Eyrichshof seit 600 Jahren Familiensitz der Freiherren von Rotenhan © Bernhard Schmalisch


Besonders markant sind die vielen Burgen, Schlösser und Ruinen, in denen auch heute noch Adelsgeschlechter ihren Familiensitz verwalten oder Ritter und Burgherren ihr steinernes Erbe hinterließen. Beinahe 20 Burgen und Ruinen und mehr als 50 Schlösser geben der Region daher auch stolz den Namen „Deutscher Burgenwinkel“. In dessen Burgeninformationszentrum auf der Burgruine Altenstein erfahren interessierte Besucher auch, warum es in den Haßbergen überhaupt so viele Burgen und Schlösser gibt und weshalb viele Ritter ihre Burgen auf den Höhenzügen verließen um sich schöne Schlösser in den Tälern zu bauen.


Die Haßberge prägen aber nicht nur stolze Gebilde aus Stein: Auch Schlösser und Burgen aus Worten und Gedichten wie von den Literaten und Dichtern, darunter vor allem denen der Bettenburger Tafelrunde, zu denen unter anderen Jean-Paul und natürlich der große fränkische Dichter Friedrich Rückert zählten, sind Zeugen der Hochkultur „Made in den Haßbergen“.

Heckenwirtschaft Abt Degen Weintal © Carolin Ulrich


Und wo sich neben Dichtern, Denkern und Gelehrten auch Uhu, Biber und Wildkatzen zu Hause fühlen, wird auch heute noch die Gastfreundschaft in urigen Heckenwirtschaften, familiengeführten Gasthäusern und traditionellen Brauereien großgeschrieben. An der Nahtstelle von Wein- und Bierfranken ergibt sich in perfektes Zusammenspiel – vom Silvaner aus dem Abt-Degen-Tal über das handwerklich gebraute Kellerbier, regionalen Lebensmittel direkt vom Feld und liebevoller Handwerkskunst kleiner Produzenten. Fränkischer Genuss wie er besser nicht sein könnte!

Typisch fränkisch im Biergarten einkehren © Ralf Schanze


Ob also zu Fuß durch historische Burgen und Schlösser, mit dem Rad durch tiefe Wälder und an alten Streuobstwiesen vorbei, auf Expedition mit der Naturpark-Rangerin, beim Entspannen in der Frankentherme Bad Königshofen oder beim Genießen der fränkischen Kulinarik – die Haßberge haben definitiv einiges zu bieten, das sich zu entdecken lohnt.

Haßberge Tourismus e. V.
im Naturpark Haßberge
Tel.: 09523 / 50337-10
info@hassberge-tourismus.de
www.hassberge-tourismus.de

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