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Zeit für Zwickau und die Region

Zwickau Marktplatz © Oliver Göhler

Zwickau, Sachsens viertgrößte Stadt mit rund 90.000 Einwohnern, ist immer eine Reise wert und das perfekte Reiseziel für einen Städtetrip oder Wochenendausflug.

August Horch Museum © mattrose

Die einstige Tuchmacher- und später vom Silber- und Steinkohlebergbau geprägte Stadt kann auf eine über 900-jährige Geschichte zurückblicken. Zwickau ist heute nicht nur bekannt als Geburtsort des weltberühmten Komponisten Robert Schumann, sondern vor allem auch für eine traditionsreiche Automobilbaugeschichte mit den Marken Horch, Audi, Wanderer, DKW und Trabant, welche man im August Horch Museum anschaulich erleben kann.
Das Geburtshaus Robert Schumanns ist heute ein Museum und bietet mit zahlreichen Originalhandschriften, Briefen, Tagebüchern und Notenblättern Einblicke in das Leben und Wirken des berühmtesten Sohnes der Stadt.

Dom St. Marien Zwickau © Oliver Göhler


Die „kleine Großstadt“ zeichnet sich vor allem durch ihre historische Altstadt und die zahlreichen liebevoll restaurierten Jugendstil- und Gründerzeitbauten aus. In unmittelbarer Nähe des imposanten Domes St. Marien findet sich mit den Priesterhäusern ein einzigartiges Wohngebäudeensemble von spätmittelalterlicher Bauweise. Im dort beheimateten Museum für Kultur- und Stadtgeschichte lässt sich das Leben im mittelalterlichen Zwickau entdecken. Für die kleinen Besucher empfiehlt sich ein Besuch im Puppentheater Zwickau.

Schwanenteich © mattrose


Nach Kunst, Kultur, Museum oder Stadtbummel kann Zwickau auch aktiv und grün glänzen. Auf dem Schwanenteich, unweit des Zentrums von Zwickau, lässt sich bei einer Bootsfahrt entspannen. Nicht weit weg und idyllisch gelegen, schmiegt sich die Mulde in die Landschaft ein und führt, raus aus der Stadt, in die wunderschöne Umgebung des Landkreises. Vorbei an der imposanten Doppelschlossanlage Glauchau, über das prunkvolle Film-Schloss Waldenburg, bis hin zum Schloss Wolkenburg des Grafen von Einsiedel. Im Schlosspark sind die von ihm gesammelten, überregional bedeutsamen, Eisenkunstgussfiguren noch heute zu bestaunen.

Mulderadweg © Oliver Göhler


Dies alles lässt sich per Rad, abschnittsweise mit dem Schlauchboot und auch zu Fuß erkunden. Das Naturalienkabinett in Waldenburg, als eine der letzten Wunderkammern Europas, mit seinen einzigartigen Exponaten sollte mit einem Besuch bedacht werden. Links und rechts des Mulderadweges bieten die Café´s der Schlösser oder die im Grünfelder Park gelegene Glänzelmühle Zeit zum Entspannen und Stärken. Die englische Parkanlage, des Grünfelder Parks, mit seinen klassizistischen Bauwerken, bietet ein kleines Stück England in Westsachsen.

www.zeitsprungland.de

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